Träume jetzt – reise später – Wandern in Skandinavien

Wanderferien in Schweden
Foto: pixabay.com

Gastbeitrag

Schweden, mein Lieblingswanderland

Gerne komme ich dem Wunsch nach, ebenfalls einen Gastbeitrag zu schreiben. Und weil mir #träumejetztreisespäter so gefällt, greife ich das Thema auf. Ihr habt schon einige Beitrag über Wanderferien in Italien. Mich dagegen zieht es in die andere Richtung: In den Norden Europas!

Was mich am Wandern in Skandinavien fasziniert

In Norwegen, Dänemark, Finnland, Island oder in meinem Lieblingsland Schweden findet ihr natürlich keine Olivenbäume, Palmenstrände und mediterranes Flair. Aber was dort oben so geboten wird, davon kann der Süden nur träumen:

  • die glasklare Luft am nördlichen Eismeer
  • die Mitternachtssonne, die so zauberhafte Farben zeichnet
  • Nordlichter
  • Weite und Einsamkeit
  • echte Trekkingabenteuer, für die man nicht extra nach Amerika fliegen muss
  • freundliche, unkomplizierte Menschen

Wandern in Schweden



Ich war schon oft in Schweden zum Wandern. Das erst Mal mit Freunden, dann allein und einmal mit meinem Mann. Damit möchte ich sagen: Schweden ist sicher und ob zu zweit, mit einer Gruppe oder allein, auf den Fernwanderwegen ist jeder so unterwegs, wie er mag.

Weil ich das oft gefragt werde: Ja, in Schweden darf man wild campen. Zwar gibt es genügend Schutzhütten, aber im Zelt übernachten macht das Abenteuer für mich erst komplett. Es sollte sich von selbst verstehen, dass der Campingplatz am nächsten Morgen so verlassen wird, wie man ihn vorgefunden hat.

Es gibt in Schweden wilde Tiere. Auch Bären und Wölfe, die wir aber nie gesehen haben. Uns wurde gesagt, dass die Bären in Schweden viel scheuer sind als ihre Verwandten in den Weiten Nordamerikas. Sie haben keine Lust darauf, Menschen zu verspeisen. Aber Vorsicht: Hat ein Bär oder ein andere wildes Tier das Gefühl, dass du seinen Nachwuchs bedrohst, dann wird es gefährlich. Elche werdet ihr wahrscheinlich gelegentlich sehen, aber sie ziehen sich sofort zurück, wenn Menschen im Anmarsch sind. Lediglich Mücken suchen zahlreich die Nähe der Wanderer. Deshalb gehört ein guter Insektenschutz zwingend ins Gepäck.

In Schweden kann man in allen Regionen wandern. Die Wege sind gut ausgeschildert. An den Rastplätzen sind fast immer schon andere Wandersleute da, aus allen möglichen Ländern. Ich finde das immer wieder spannend, aber wer lieber ganz einsam unterwegs sein möchte, plant Pausen abseits der offiziellen Feuerstellen und Schutzhütten ein.

 

Lappland – musst du erwandert haben!

Ich denke, nicht nur für mich ist Lappland ein Sehnsuchtsziel. So ein «Da möchte ich unbedingt mal hin». Meine erste Wanderung in Lappland war eine geführte Trekkingtour durch magische Landschaften. Weit und breit keine Menschenseele, ausser unserer kleinen Gruppe. Der Veranstalter war auf Schweden spezialisiert und hatte viel Insiderwissen parat.  Wir kamen uns vor, wie in einer anderen Welt. Unbedingt sollte der Nationalpark Padjelanta besucht werden. Im Sommer sind dort die Sami, ein ehemaliges Nomadenvolk, anzutreffen. Mit ihnen ihre Rentierherden.

Wanderabenteuer Kungsleden



Weil mich Nordschweden besonders fasziniert, zog es mich schon mehrmals auf den Kungsleden. Das ist für mich die schönste Fernwanderung die ich kenne. Der nördlichste Teil führt, wie vorher genannt, durch Lappland. Aber unter den vielen Etappen entscheidet sich der Wanderer individuell, wonach ihm der Sinn steht. Weite Täler, imposante Berge, mächtige Flüsse, herrliche Seen und ganz viel Wald stehen zur Auswahl. Wenn ihr Lust habt, in Schweden zu wandern, besorgt euch mal ein Buch über Nordschweden und lest detaillierter über den Kungsleden! Es gibt eine nördliche Route über 440 Kilometer und eine südliche über 350 Kilometer. Ihr versteht bestimmt, dass ich da gar nicht ins Detail gehen kann.

Die Anreise nach Nordschweden führt über die Hauptstadt. Nach Stockholm fliegen von den deutschen Flughäfen verschiedene Airlines. Wie das nach der Corona Krise aussehen wird, das weiss natürlich aktuell keiner. Bisher konnte man von Stockholm bequem bis Kiruna im Hohen Norden fliegen. Sollte das nicht möglich sein, gibt es ja noch den Nachtzug.

Das war also mein Gastbeitrag. Macht doch auch mit! Ich lese super gerne, was andere so unterwegs erleben!

Sonnige Wandergrüsse von Manuela (Ich möchte bald mal ein eigenes Reiseblog starten. Wenn ich darf, dann würde ich später hier den Link dazu angeben.)

 

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