Pilze sammeln – Tipps und Infos

Pilze sammeln
Wer würde nicht gerne ein solches Prachtexemplar finden?

Noch ein Pilzratgeber?

Für alle, die Wandern und Pilze sammeln verbinden möchten, greife ich gerne dieses  Thema nochmals auf. In meinem alten Wanderblog hatte ich euch meine Lieblingspilze vorgestellt. Wer mag, klickt hier und kommt so zu diesem Beitrag. Da findet ihr auch nützliche Tipps für die Verarbeitung.

Heute geht es um das Sammeln der Pilze. Ich werde allerdings keine weiteren Pilze beschreiben, denn dafür kenne ich mich zu wenig es. Ausserdem fehlen mir nützliche Fotos. Es gibt gute Bücher, die ihr am besten zum Sammeln mitnehmt. Vielleicht wird in eurer Umgebung auch eine Pilzwanderung angeboten: Dann lohnt es sich, daran teilzunehmen und die wichtigsten Arten kennenzulernen. Ich organisiere keine Pilzwanderungen und sammle selber auch nur jene Sorten, die ich wirklich gut kenne. Aus diesem Grund ist für mich vom Spätsommer bis in den Herbst hinein Pilzsaison. Etwa ab August wachsen nämlich die Arten, die am leichtesten zu erkennen und am wenigsten mit giften Sorten zu verwechseln sind. Dazu gehören Steinpilze, Pfifferlinge oder Rotkappe.

Pilze sammeln im Herbstwald macht Spass, Foto: pixabay.de

Feuchtigkeit und Temperatur – wann wachsen Pilze?




Ob es eine gute Pilzsaison gibt, das hängt von den Wetterbedingungen ab. Bestes Pilzwetter bietet eine hohe Luftfeuchtigkeit und auch der Boden muss feucht sein. Nach tagelanger Hitze sind die Böden trocken und ihr braucht euch gar nicht auf den Weg machen. Anders sieht es nach ein paar Regentagen aus: Ist es dann noch mindestens 18- 20 Grad warm, gerne auch deutlich wärmer, dann spriessen die Pilze.

Stellt euch den Wecker und startet früh zum Pilzesammeln. Sonst waren vielleicht andere schon vorher da und ihr geht leer aus

Die richtige Ausrüstung zum Pilze sammeln

Als Wanderer seit ihr eigentlich schon perfekt ausgerüstet: zieht einfach an, was ihr auch auf einer Feld-, Wald- und Wiesenwanderung tragen würdet. Und das benötigt ihr ausserdem:

  • Ein Bestimmungsbuch. Zwar seid ihr bei unbekannten Arten damit nicht 100 Prozent auf der sicheren Seiten, aber ihr könnt schon mal ausschliessen, welche Pilze ihr sicher nicht mitnehmen dürft.
  • Einen Korb, denn Pilze mögen es gar nicht, zusammengedrückt oder gar in Plastikbeutel und -dosen gestopft zu werden. Bei unsachgemässem Transport und falscher Lagerung können sie schnell verderben und es verhält sich wie bei allen verdorbenen Lebensmitteln: Sie riskieren eine Magenverstimmung, wenn nicht gar eine Lebensmittelvergiftung.
  • Ein Sackmesser haben die meisten von euch sicher sowieso immer einstecken. Damit schneidet ihr die Pilze ab. Notfalls könnt ihr sie auch vorsichtig herausdrehen.
  • Einen guten Zeckenschutz. Dafür braucht ihr keine Chemie – den besten Mücken- und Zeckenschutz habe ich euch hier bereits vorgestellt.

Vergesst ausserdem nicht, Proviant einzupacken. So könnt ihr zwischendurch eine Pause einlegen und länger auf Pilzsuche gehen.

Ein guter Pilzratgeber ist ein Muss

Hier findet ihr eine Auswahl an Pilzratgebern und Bestimmungsbüchern, die ihr gleich günstig bei Amazon bestellen könnt:



 

Nützliche Links und Telefonnummern für Pilzsammler

Abschliessend eine Tipp:

Im Moment hat uns ja scheinbar der Sommer verlassen und es regnet seit Tagen. Sofern die Wetterprognose stimmt, wird es aber schon bald wieder sonnig und warm. Dann ist die ideale Zeit zum Pilze sammeln und natürlich gilt: Der Schnellere ist der Geschwindere!

Übrigens sind jetzt auch viele Beeren entlang der Wanderwege reif! Aber mehr dazu in einem anderen Beitrag.

Fotos: pixabay.de




2 Kommentare

    • Aktuell lohnt es sich sehr, Pilze zu suchen. Habe gestern einen Mann getroffen, der in nicht mal zwei Stunden seinen Korb mit richtigen Prachtexemplaren gefüllt hatte.

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