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	<title>Heilpflanzen &#8211; Schweizer Wanderforum &#8211; seit 2004</title>
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	<title>Heilpflanzen &#8211; Schweizer Wanderforum &#8211; seit 2004</title>
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		<title>Mädesüss &#8211; eine weitere Heilpflanze am Wanderweg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jul 2024 18:19:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Heilpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzmittel]]></category>
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					<description><![CDATA[Das gut verträgliche Aspirin, gratis aus der Natur Natürlich tauschen wir uns unterwegs auf Wanderungen auch über die Blumen und Kräuter entlang der Wanderwege aus. Und wenn ein Heilkraut auf besonderes Interesse stösst, stelle ich es gerne hier für euch vor. Heute also eines, welches ich ganz besonders mag: Mädesüss. Ich hatte Mädesüss vergessen, bis [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Das gut verträgliche Aspirin, gratis aus der Natur</h1>
<p><strong>Natürlich tauschen wir uns unterwegs auf Wanderungen auch über die Blumen und Kräuter entlang der Wanderwege aus. Und wenn ein Heilkraut auf besonderes Interesse stösst, stelle ich es gerne hier für euch vor. Heute also eines, welches ich ganz besonders mag: Mädesüss.</strong></p>
<p>Ich hatte Mädesüss vergessen, bis es mir vor einigen Jahren als wirkungsvolles und magenschonendes Schmerzmittel empfohlen wurde. Der Name Mädesüss sagte mir, obwohl ich viele einheimische Pflanzen und zum grossen Teil auch deren Verwendung kenne, erstmal gar nichts. Aber ich machte mich auf die Suche. Zuerst in Google und dann in der Natur.</p>
<h2>Mädesüss &#8211; auch als Bocksbart, Metkraut, Honigblüte oder Wiesengeissbart bekannt</h2>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-mh-magazine-content wp-image-1431" src="http://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/05/Heilpflanze-Mädesüss-480x381.jpg" alt="" width="480" height="381" /></p>
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<!-- Birkenzucker --><br />
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<p>Natürlich erkannte ich das erwähnte Heilkraut dann auch gleich wieder: Wir nannten das Mädesüss früher Bocksbart und pflückten es als Kinder für Feld- und Wiesen-Blumensträusse. Ich mochte die Pflanze schon damals wegen ihres Geruchs, der mich ein bisschen an Mandeln erinnerte. Unsere Grossmutter kochte daraus leckeren Sirup.</p>
<h2>Mädesüss-Sirup mit Birkenzucker</h2>
<p>Sirup mag noch so fein schmecken: Er enthält doch sehr viel Zucker. Also sagte ich mir: Warum nicht einfach selber machen und Birkenzucker verwenden? Das ist natürlich für jede Art von selbstgemachten Sirup, Desserts und Limonaden die beste Wahl. Probiert es mal aus!</p>
<h3><strong>Mädesüss-Sirup selber machen kann übrigens wirklich jeder &#x1f609;</strong></h3>
<p><strong>Hier eine einfache Anleitung:</strong></p>
<ul>
<li>1 Kilo (Birken)zucker mit einem Liter Wasser aufkochen.</li>
<li>Vom Herd nehmen und rühren, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat.</li>
<li>In ein ausreichend grosses Gefäss giessen.</li>
<li>Schale von zwei Bio-Zitronen abreiben und die Früchte auspressen. Zitronensaft und abgeschriebene Schale zum Zuckerwasser geben.</li>
<li>2 grosse Hände voll Mädesüssblüten untermischen.</li>
<li>Zugedeckt an einem dunkle, kühlen Ort drei bis vier Tage ziehen lassen, während dieser Zeit öfters umrühren.</li>
</ul>
<p>(In vielen Rezepten, die ihr im Internet finden könnt, wird ausserdem Zitronensäure hinzugefügt. Ich verwende lieber etwas mehr frischen Zitronensaft. Wer sich über Zitronensäure informieren möchte, <a href="https://www.zentrum-der-gesundheit.de/zitronensaeure.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kann dies zum Beispiel hier tun</a> und sich eine eigene Meinung bilden.)</p>
<ul>
<li>Flaschen auskochen, sie müssen steril sein.</li>
<li>Den Sirup durch ein Sieb in die Flaschen abgiessen und diese fest verschliessen.</li>
</ul>
<p>Der Mädesüss-Sirup ist bis zur nächsten Saison haltbar.</p>
<h2>Mädesüss – rund um die Heilpflanze</h2>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-mh-magazine-content wp-image-1423" src="http://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/05/Mädesüss-678x381.jpg" alt="" width="678" height="381" /></p>
<p>Bevor ihr das nächste Mal zu Mitteln aus der Apotheke greift, wenn euch Gelenk-, Kopf- oder Gliederschmerzen plagen, könnt ihr die Wirkung von Mädesüss testen. Ein Gläschen vom Sirup oder ein frisch gebrühter Tee aus getrocknetem Bocksbart hat die gleiche Wirkung wie ein Aspirin. Das Heilkraut enthält in natürlicher Form Salicylsäure-Verbindungen und ausserdem Gerbstoffe, Kieselsäure und Flavonoide. Wer Aspirin wegen Magenproblemen nicht nehmen kann oder darf, muss sich bei Mädesüss keine Gedanken machen, denn es soll sogar bei leichteren Magen- und Darm-Problemen Linderung schaffen und zu viel Magensäure binden. Ein Tee aus Mädesüss ist ein hilfreiches Getränk bei Erkältungen mit oder ohne erhöhter Temperatur. Vor allem mit Linden- und Holunderblüten vermischt, habt ihr einen wirksamen Erkältungstee. Heilkundige Frauen setzen Mädesüss schon im Mittelalter gegen die genannten Beschwerden sowie bei Harnwegsbeschwerden und Stoffwechselstörungen ein.</p>
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<h2></h2>
<h2>Das solltet ihr beachten, wenn ihr von einer Wanderung Mädesüss mit nach Hause nehmen möchtet:</h2>
<ul>
<li>Heilkräuter sollten an trockenen, sonnigen Tagen <a href="http://www.wanderforum.ch/2017/04/02/heilkraeuter-sammeln-ein-genialer-tipp/">gesammelt werden</a>.</li>
<li>Im Mai, findet ihr blühendes Bockskraut vor allem im Unterland. In den Voralpen blüht es bis in den Spätsommer.</li>
<li>Es wächst entlang von Bächen und Flüssen, in feuchten Wiesen und Gräben und fühlt sich auf nährstoffreichen Ton- und Lehmböden am wohlsten.</li>
<li>Schaut euch die Pflanzen vor dem Pflücken gut an: Helle Flecken auf den Blättern lassen auf Pilze schliessen. Auch kann das Kraut von Blattläusen befallen sein. In dem Fall lasst ihr das Mädesüss natürlich dort, wo es ist und haltet nach gesunden Kräutern Ausschau.</li>
<li>Insekten lieben das süsse Aroma. Bevor Ihr euch auf den Heimweg macht, schüttelt deshalb den Strauss vorsichtig aus.</li>
<li>Zu Hause angekommen, kocht ihr entweder Sirup oder hängt das Mädesüss zum Strauss gebunden kopfüber zum Trocken auf. Ihr könnt es auch im Backofen bei niedriger Temperatur und leicht geöffneter Backofentüre trocknen. Dann kommen restliche Insekten sehr schnell herausgekrochen und können noch gerettet und im Freien ausgesetzt werden.</li>
</ul>
<h2>Mädesüss – das «Kleingedruckte»</h2>
<p><strong>Auch wenn die Heilpflanze im Vergleich zum künstliche hergestellten Aspirin einige Vorteile aufzuweisen hat, gibt es wichtige Warnhinweise:</strong></p>
<p><strong>Mädesüss wirkt blutverdünnend. Wer auf ärztliche Anordnung keine Blutverdünner nehmen darf, muss also leider auf diese Heilpflanze verzichten! Das gilt auch für gleichzeitige Einnahme von Antibiotika und für insulinabhängige Diabetiker.</strong></p>
<p><strong>Ausserdem solltet ihr immer einen Arzt aufsuchen, wenn die Beschwerden nicht innert weniger Tage nachlassen oder gar schlimmer werden!</strong></p>
<p><strong><span style="color: #008000;">Wenn Ihr Ergänzungen und Anregungen habt, dürft ihr diese sehr gerne im Kommentarfeld unter diesem Beitrag mitteilen!</span></strong></p>
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		<title>Selbst gemachte Holunderblütensalbe</title>
		<link>https://www.wanderforum.ch/2023/06/30/selbst-gemachte-holunderbluetensalbe/</link>
					<comments>https://www.wanderforum.ch/2023/06/30/selbst-gemachte-holunderbluetensalbe/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Itting]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jun 2023 09:00:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Heilpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Holunderblüten]]></category>
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					<description><![CDATA[Selbst gemachte Holunderblütensalbe lindert Sonnenbrand, kleine Verletzungen und Insektenstiche Ich möchte euch mal wieder eine Heilpflanze vorstellen, die ihr derzeit auf Wanderungen und Spaziergängen finden könnt: Jetzt blüht der Holunder. Die Blüten kann man in Küche und Naturapotheke vielseitig verwenden. In diesem Beitrag lest ihr, wie ihr eine für Wanderer sehr nützliche Salbe ganz leicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Selbst gemachte Holunderblütensalbe lindert Sonnenbrand, kleine Verletzungen und Insektenstiche</h1>
<p><strong>Ich möchte euch mal wieder eine Heilpflanze vorstellen, die ihr derzeit auf Wanderungen und Spaziergängen finden könnt: Jetzt blüht der Holunder. Die Blüten kann man in Küche und Naturapotheke vielseitig verwenden. In diesem Beitrag lest ihr, wie ihr eine für Wanderer sehr nützliche Salbe ganz leicht selber machen könnt</strong>.</p>
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<!-- Baumheilkunde --><br />
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<h2>Von Ende Mai bis etwa Ende Juni könnt ihr Holunderblüten sammeln</h2>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-mh-magazine-content wp-image-1575" src="http://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/06/Holunderblüten-Naturheilkunde-640x381.jpg" alt="" width="640" height="381" /></p>
<p>Meistens wird daraus Holunderblütensirup hergestellt. Der stärkt die Abwehrkräfte, lindert Erkältungskrankheiten und wirkt schweiss- und harntreibend sowie schleimlösend. Da Holunderblütentee oder Sirup leicht abführend ist, hat man damit ein gutes Naturmittel gegen Verstopfungen. Weniger bekannt ist, dass man Holunderblüten auch äusserlich anwenden kann. Wanderer heilen damit kleine Blessuren, wie es sie immer mal wieder unterwegs gibt. Ob Insektenstich oder kleine Schürfwunden, die natürliche Salbe ist ein gutes Mittel und lässt sich mit wenigen Zutaten selber machen.</p>
<h2>So stellt ihr die Holunderblütensalbe her:</h2>
<ul>
<li>Von einer Handvoll Holunderblüten die Stiele in der Mitte entfernen.</li>
<li>Mit 300 ml kalt gepresstem Pflanzenöl in einen Topf geben.</li>
<li>Erhitzen und bevor das Öl zu kochen beginnt vom Herd nehmen.</li>
<li>Abgekühlt in ein Schraubglas füllen und dieses gut verschliessen.</li>
<li>Rund zwei Wochen an einem warmen Ort stehen lassen.</li>
<li>Durch ein feines Sieb in einen Topf giessen und nochmals erhitzen, Topf vom Herd nehmen, bevor das Öl kocht.</li>
<li>50 g Bienenwachs dazugeben und rühren, bis es sich vollständig aufgelöst hat.</li>
<li>Abkühlen lassen und bevor es fest wird einen Teelöffel Propolistinktur unterrühren.</li>
<li>Die Salbe in kleine Gläse oder Tiegel füllen.</li>
</ul>
<p>Holunderblütensalbe lindert den Juckreiz von Insektenstichem, beschleunigt die Heilung von kleinen Schürf- und Schnittwunden und hilft der Haut, sich von einem Sonnenbrand schneller zu erholen. Sie pflegt ausserdem rauhe Hände und Lippen.</p>
<p>Ich habe gelesen, dass Holunderblütensalbe auch eine gute Wahl bei Zerrungen und Muskelkater sein soll. Das habe ich noch nicht ausprobiert. Wer ein wirksames Naturheilmittel gegen Muskelkater sucht, der kann sich auch Löwenzahnblütenöl herstellen. <a href="http://www.wanderforum.ch/2017/03/10/loewenzahn/">Wie das geht, habe ich hier beschrieben.</a></p>
<p><strong>Möchtet ihr ein Feedback geben oder etwas ergänzen, benutzt bitte das Kommentarfeld unter diesem Beitrag!</strong><br />
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		<item>
		<title>Heublumen &#8211; wohltuende Naturmedizin</title>
		<link>https://www.wanderforum.ch/2023/06/12/heublumen-heilpflanzen/</link>
					<comments>https://www.wanderforum.ch/2023/06/12/heublumen-heilpflanzen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jun 2023 19:43:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Bergbauern]]></category>
		<category><![CDATA[Caritas]]></category>
		<category><![CDATA[Heilpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Heublumen]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf dem Land und in den Bergen kennt man die Heilkraft der Heublumen Heublumen sind seit Jahrhunderten zum Behandeln von vielerlei Beschwerden bekannt. Als Alternative oder zur Ergänzung der Schulmedizin, lohnt es sich, das alte Wissen aufzufrischen und zu nutzen! Wo bekommt man Heublumen? Nun, du kannst sie in der Apotheke kaufen. Günstig sind sie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Auf dem Land und in den Bergen kennt man die Heilkraft der Heublumen</h1>
<p><strong>Heublumen sind seit Jahrhunderten zum Behandeln von vielerlei Beschwerden bekannt. Als Alternative oder zur Ergänzung der Schulmedizin, lohnt es sich, das alte Wissen aufzufrischen und zu nutzen!</strong></p>
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<h2>Wo bekommt man Heublumen?</h2>
<p>Nun, du kannst sie in der Apotheke kaufen. Günstig sind sie da allerdings nicht. Ich habe danach gegoogelt und dieses Angebot gefunden: 100 Gramm für CHF 8.90 …</p>
<p>Warum nicht einfach mal bei einem Biobauern nachfragen? Dort bekommst du sie gratis oder gegen ein Stück selbst gebackenen Kuchen im Tausch &#x1f609; Vielleicht fragst du dich aber gerade, was genau Heublumen eigentlich sind:</p>
<h2>Wo kann ich Heublumen sammeln?</h2>
<p>Nirgends. Heublumen, in manchen Regionen auch als Grasblüten bekannt, gehören zwar zu den <a href="http://www.wanderforum.ch/2017/05/28/maedesuess/">Heilpflanzen</a>, aber es handelt sich nicht um eine bestimmte Sorte. Und überhaupt ist die Bezeichnung irreführend: Es handelt sich nämlich um ein buntes Sammelsurium von Blättern, Blüten, Stängeln, Samen – also von allen Pflanzenteilen, die auf einer Wiese wachsen.</p>
<p>Wenn im Sommer das Heu eingebracht wird, oder später im Stall, fallen trockene Pflanzenteile zu Boden: und das sind Heublumen. Artenreiche Wiesen können bis zu 50 verschiedene Pflanzen enthalten. Wenn du beim Wandern an einem Biohof vorbeikommst, wo es fein nach Heu duftet, frag doch einfach mal, ob du ein paar Handvoll Heublumen haben darfst! Seinen Geruch verdankt frisches Heu übrigens vor allem dem wohlriechenden Kumarin.</p>
<figure id="attachment_1657" aria-describedby="caption-attachment-1657" style="width: 678px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-mh-magazine-content wp-image-1657" src="http://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/07/Heublumen-2-678x381.jpg" alt="Heublumen" width="678" height="381" srcset="https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/07/Heublumen-2-678x381.jpg 678w, https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/07/Heublumen-2-300x169.jpg 300w, https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/07/Heublumen-2-768x432.jpg 768w, https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/07/Heublumen-2-1024x576.jpg 1024w, https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/07/Heublumen-2.jpg 900w" sizes="(max-width: 678px) 100vw, 678px" /><figcaption id="caption-attachment-1657" class="wp-caption-text">Die Zusammensetzung der Heublumen ist ganz unterschiedlich</figcaption></figure>
<h2>Jede Menge gesunde Inhaltsstoffe</h2>
<p>Heublumen enthalten je nach Zusammensetzung, die natürlich stark variieren kann, unter anderem Flavonoide, ätherische Öle, Gerbstoffe und vor allem Kumarin.</p>
<p>Kumarin, auch Cumarin geschrieben, sorgt für den angenehm würzigen Geruch des Heus. Es steckt in vielen Gräsern und Schmetterlingsblütlern und übrigens auch im Zimt. Kumarin wirkt entkrampfend, entzündungshemmend und beruhigend.</p>
<p>Allerdings gilt auch hier, was schon <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Paracelsus" target="_blank" rel="noopener">Paracelsus </a>sagte:</p>
<p><em><strong>«Alle Dinge sind Gift und nichts ist ohne Gift. Allein die Dosis macht es, dass ein Ding kein Gift ist»</strong></em></p>
<p>Da Heublumen sowieso äusserlich angewendet werden, musst du da aber keine Bedenken haben.</p>
<h2>So wirken Heublumen</h2>
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<!-- Frühling --><br />
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<p>Nicht umsonst gehören sie zu den bekanntesten Heilpflanzen des Hydrotherapeuten und Naturheilkundigen Sebastian Anton Kneipp. Auch wenn das Wissen um die Heilkraft der Heublumen uralt ist, so war er es, der ihnen in der Volksmedizin ihren wichtigen Platz gab. Die Anwendung erfolgt äusserlich und mit Wärme von ca. 42 Grad. Sie ist angesagt bei:</p>
<ul>
<li>Lokalen Entzündungen</li>
<li>Gelenk- und Muskelschmerzen</li>
<li>Durchblutungsstörungen von Gewebe und Organen</li>
<li>Stoffwechselstörungen</li>
<li>Verspannungen</li>
<li>Rückenschmerzen</li>
<li>Hexenschuss</li>
<li>Arthritis und Arthrose</li>
<li>Nervosität / innere Unruhe</li>
<li>Hautunreinheiten</li>
<li>Schlafstörungen</li>
<li>Leichten Verdauungsstörungen und Magenschmerzen</li>
<li>Kopfschmerzen</li>
<li>Erschöpfung</li>
</ul>
<blockquote><p><strong>Und ausserdem: Müde Wanderfüsse freuen sich über ein Heublumen-Fussbad. Wie das gemacht wird, liest du im nächsten Abschnitt.</strong></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1658" src="http://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/07/Heublumen-44.jpg" alt="" width="640" height="360" srcset="https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/07/Heublumen-44.jpg 640w, https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/07/Heublumen-44-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p></blockquote>
<h2>Die Anwendungsmöglichkeiten von Heublumen</h2>
<ul>
<li>Für ein <strong>Heublumen</strong>&#8211;<strong>Fussbad</strong> brauchst du mindestens 4 Hände voll Heublumen. Die gibst du in eine Schüssel und übergiesst sie mit 3 Litern kochendem Wasser. Sobald dieses auf etwa 30 Grad abgekühlt ist, badest du deine Füsse eine Viertelstunde darin.</li>
<li>Ein <strong>Heublumen-Säckli</strong> lindert diverse Schmerzen, indem es für ca. eine Stunde auf die schmerzende Stelle aufgelegt und mit einem trockenen Tuch abgedeckt wird. Du kannst dafür zum Beispiel einen kleinen Kissenbezug aus Leinen oder Baumwolle nehmen, in welches du die Heublumen füllst. Im Wasserdampf auf etwa 40 &#8211; 42 Grad erwärmen und sogleich anwenden.</li>
<li>Eine Wohltat ist ein <strong>Heublumen-Bad</strong>. Du brauchst dafür ungefähr 500 Gramm Heublumen, die du mit 3 Litern kochendem Wasser aufgiesst und zugedeckt eine Viertelstunde ziehen lässt. Dann durch ein Sieb direkt ins Badewasser geben. Dieses sollte Körpertemperatur, höchstens jedoch 38 Grad, haben. Nach einer Viertelstunde steigst du aus dem Bad, trocknest dich ab und ruhst dich eine halbe Stunde aus.</li>
</ul>
<p>Wahrscheinlich gibt es noch mehr Anwendungsmöglichkeiten? Die hier genannten sind die, die ich kenne und gerne empfehle. Wenn du weitere Tipps hast, kannst du die gerne im Kommentarfeld unter diesem Beitrag mitteilen!</p>
<h2><span style="color: #ff0000;">Bitte beachte:</span></h2>
<ul>
<li>Heublumen werden jeweils nur einmal verwendet, danach müssen sie weg.</li>
<li>Die Inhaltsstoffe verfliegen mit der Zeit, weshalb Heublumen maximal ein Jahr aufbewahrt werden sollten. Sie dürfen übrigens während der Lagerung niemals nass oder feucht werden, weil sie schnell schimmeln.</li>
<li>Solltest du schwanger sein, besprich bitte die Verwendung von Heublumen vorher mit deiner Frauenärztin!</li>
<li>Leidest du unter Heuschnupfen und bist du speziell auf Gräser allergisch, musst du möglicherweise auf die Anwendung von Heublumen verzichten.</li>
</ul>
<h4>Grundsätzlich gilt, dass bei länger anhaltenden Beschwerden der Arzt aufgesucht werden muss!</h4>
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<h2>Bünder Heusuppe</h2>
<figure id="attachment_1659" aria-describedby="caption-attachment-1659" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-mh-magazine-content wp-image-1659" src="http://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/07/Bünder-Heusuppe-640x381.jpg" alt="" width="640" height="381" /><figcaption id="caption-attachment-1659" class="wp-caption-text">Foto: Pixabay.com</figcaption></figure>
<p>Kannst du nicht genug von duftendem Heu bekommen? Dann habe ich hier ein Rezept aus <a href="https://www.graubuenden.ch/de" target="_blank" rel="noopener">Graubünden </a>für dich. Verwende aber dafür unbedingt frisches Bioheu!</p>
<ol>
<li>Aus einem Esslöffel Butter und ca. 80 Gramm Mehl eine Mehlschwitze bereiten.</li>
<li>750 ml Wasser aufkochen lassen und 100 Gramm frisches Heu dazu geben. Topf vom Herd nehmen, zugedeckt eine halbe Stunde ziehen lassen.</li>
<li>Abseihen, nochmals aufkochen und mit der Mehlschwitze binden.</li>
<li>Mit Salz und Pfeffer würzen und 1 Becher Schlagrahm einrühren.</li>
<li>In tiefe Teller verteilen, eventuell mit essbaren Blüten (z.B. Gänseblüemli) garnieren und sofort servieren.</li>
</ol>
<h2>Willst du mal bei der Heuernte dabei sein?</h2>
<p><strong>Viele Bergbauernfamilien sind sehr froh um helfende Hände, vor allem im Sommer, wenn es ans Heuen geht. Ich werde in diesem Jahr auch wieder mitmachen.</strong></p>
<p><strong>Die Caritas vermittelt regelmässig Bergeinsätze, </strong><a href="http://www.bergeinsatz.ch/" target="_blank" rel="noopener"><strong>du findest freie Plätze unter diesem Link.</strong></a></p>
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<!-- Smartphone nassgeworden --><br />
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]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Es ist wieder Bärlauchzeit!</title>
		<link>https://www.wanderforum.ch/2023/03/30/es-ist-wieder-baerlauchzeit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Itting]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Mar 2023 10:26:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Bärlauch]]></category>
		<category><![CDATA[Heilpflanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Bärlauch &#8211; Antworten auf die Fragen meiner Wanderkollegen Die Fühlingssonne lässt die Natur aufblühen, die Zugvögel kehren heim, die Temperaturen klettern und im Wald duftet es wieder fein nach Knoblauch. Endlich ist Bärlauchzeit! Bärlauch ist eine der am häufigsten gesammelten Wildpflanzen. So viel ist schon über den Bärlauch geschrieben worden &#8230; Viele Gesundheitsmagazine, Kochblogs und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Bärlauch &#8211; Antworten auf die Fragen meiner Wanderkollegen</h1>
<p><strong>Die Fühlingssonne lässt die Natur aufblühen, die Zugvögel kehren heim, die Temperaturen klettern und im Wald duftet es wieder fein nach Knoblauch. Endlich ist Bärlauchzeit! Bärlauch ist eine der am häufigsten gesammelten Wildpflanzen.<br />
</strong><span id="more-1010"></span></p>
<figure id="attachment_1012" aria-describedby="caption-attachment-1012" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-1012 size-full" src="http://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/03/Bärlauch-mit-Blüte.jpg" alt="Bärlauchzeit" width="640" height="480" srcset="https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/03/Bärlauch-mit-Blüte.jpg 640w, https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/03/Bärlauch-mit-Blüte-300x225.jpg 300w, https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/03/Bärlauch-mit-Blüte-326x245.jpg 326w, https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/03/Bärlauch-mit-Blüte-80x60.jpg 80w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-1012" class="wp-caption-text">Die dekorativen Blüten sind essbar</figcaption></figure>
<h2>So viel ist schon über den Bärlauch geschrieben worden &#8230;</h2>
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<!-- Hautpflege, Weihnacht, Winter, Beauty --><br />
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Viele Gesundheitsmagazine, Kochblogs und Heilpflanzenseiten haben den Bärlauch schon ausgiebig vorgestellt. Braucht es da wirklich noch einen weiteren Bärlauchtext? Da jedes Jahr zu dieser Jahreszeit auf Wanderungen Fragen kommen, fasse ich hier die wichtigsten Infos und Warnhinweise zusammen. Und ein paar Tipps für die Verwendung der super gesunden Pflanze habe ich auch noch für euch.</p>
<p>Ernten könnt ihr den Bärlauch übrigens nicht nur in krautreichen Laub- und Auenwäldern, sondern bis zu einer Höhe von etwa 1000 Metern in Bergmischwäldern. Er fühlt sich an schattigen, feuchten Orten wohl.</p>
<h2>Ab wann ist Bärlauchzeit?</h2>
<p>Die Bärlauchzeit beginnt etwa im März/April. Bis in den Mai hinein können die Blätter gesammelt werden. Die jungen Blätter sind zart und geben den Speisen ein feines Knoblaucharoma. Sobald der Bärlauch blüht, solltest du keine Blätter mehr ernten. Sie werden dann hart und bitter. Meistens blühen nicht alle zur gleichen Zeit, sodass auch zwischen blühenden Bärlauchpflanzen noch junge Blättli gefunden werden können.</p>
<blockquote><p><strong>Wichtig:</strong></p>
<p><strong>Es sollte nie die ganze Pflanze geerntet werden, sondern jeweils nur ein Blatt. </strong></p></blockquote>
<p>Im Mai ist die Bärlauchzeit noch nicht zu Ende, ab Juni können nämlich die Samen geerntet werden.</p>
<figure id="attachment_1016" aria-describedby="caption-attachment-1016" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-1016" src="http://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/03/Bärlauch-auf-Wiese.jpg" alt="Bärlauchzeit" width="640" height="386" srcset="https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/03/Bärlauch-auf-Wiese.jpg 640w, https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/03/Bärlauch-auf-Wiese-300x181.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-1016" class="wp-caption-text">Im Frühling ist Bärlauchzeit</figcaption></figure>
<h2><span style="color: #ff0000;">ACHTUNG Verwechslungsgefahr!</span></h2>
<p>Bärlauch kann mit Maiglöckchen, Herbstzeitlosen sowie dem Aronstab verwechselt werden. Diese Pflanzen sind giftig und es gibt auch immer wieder Todesfälle, weil sie  anstelle von Bärlauch verzehrt wurden. Das eindeutigste Zeichen dafür, dass du es mit Bärlauch zu tun hast, ist sein Duft. Du kannst das Blatt leicht mit den Fingern zerreiben. Riecht es nach Knoblauch, dann ist alles gut. Andernfalls bitte unbedingt stehen lassen!</p>
<p>Solltest du nach dem Genuss von Speisen mit Bärlauch unter Übelkeit, Durchfall, Erbrechen oder Herzrhythmusstörungen leiden, gilt es, schnellstens Hilfe zu rufen:</p>
<p><a href="http://www.toxi.ch" target="_blank" rel="noopener">Schweizer Notruf, Toxikologisches Institut Zürich</a> Telefon: 145</p>
<p>Besteht der  Verdacht auf eine Vergiftung, am besten Reste der Pflanzen mit ins Spital nehmen.<br />
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<!-- Hautpflege, Weihnacht, Winter, Beauty --><br />
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</script></p>
<h2>Was kann Bärlauch für deine Gesundheit tun?</h2>
<ul>
<li>Seine antibakterielle Wirkung lindert Magen- und Darmstörungen.</li>
<li>Er senkt einen zu hohen Cholesterinspiegel und einen hohen Blutdruck.</li>
<li>Er schützt die Gefässe und beugt somit Schlaganfall und Herzinfarkt vor.</li>
<li>Er reinigt das Blut, wirkt entzündungshemmend und schleimlösend.</li>
<li>Er bringt den Stoffwechsel auf Trab und gibt neue Energie.</li>
<li>Er beruhigt entzündete Haut.</li>
<li>Er wirkt appetitanregend.</li>
</ul>
<p>Das heisst: Die Naturmedizin verwendet den Bärlauch ähnlich wie Knoblauch.</p>
<p><strong>Natürlich können Heilpflanzen bei länger anhaltenden oder ernsten Krankheiten den Arztbesuch nicht ersetzen! Eine gesunde Ernährung stärkt aber den Körper und kann Krankheiten vorbeugen. Leichte Beschwerden können mithilfe der Naturmedizin gelindert werden. Selbstverständlich kann und will ich hier keine Heilversprechen machen.<br />
</strong></p>
<h2>Bärlauch als 1. Hilfe-Mittel bei oberflächlichen Wunden</h2>
<p>Mit frischen Bärlauchblättern kannst du bei oberflächlichen Wunden oder Furunkeln einen Umschlag machen. Dafür die frischen Blätter waschen, zerstampfen und dann mit etwas siedendem Wasser übergiessen. Den Bärlauchbrei in ein Mulltuch einschlagen und auf die verletzte Stelle legen, bis der Umschlag abgekühlt ist. Eventuell später wiederholen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Die Bärlauchzeit bringt Abwechslung in die Küche</h2>
<figure id="attachment_1014" aria-describedby="caption-attachment-1014" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-1014 size-full" src="http://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/03/Bärlauchpesto.jpg" alt="Bärlauchzeit" width="640" height="360" srcset="https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/03/Bärlauchpesto.jpg 640w, https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/03/Bärlauchpesto-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-1014" class="wp-caption-text">Bärlauchpesto &#8211; sehr fein!</figcaption></figure>
<h3>Die Blätter</h3>
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<!-- Einzelner Post - 1 (mobil, vorratshaltung.ch) --><br />
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</script></p>
<p>Die Bärlauchblätter kannst du zum Beispiel für Kräuterbutter, Kräuterquark, als Brotbelag und für Salate verwenden. Sie passen in Suppen, Sossen und in Gemüsespeisen. Und wenn du Bärlauch so sehr magst, dass du ihn nicht nur rund zwei Monate lang geniessen möchtest, kannst du auch Pesto daraus machen. Mit Öl bedeckt hält sich das einige Wochen im Kühlschrank. So kannst du die Bärlauchzeit verlängern. Eine andere Möglichkeit, Bärlauch bis in den Herbst hinein geniessen zu können ist, Bärlauchbutter einzufrieren.</p>
<h3>Blüten und Blütenknospen</h3>
<p>Die hübschen weissen Bärlauchblüten sind essbar und eignen sich deshalb zum Dekorieren von Salaten, Suppen, kalten Platten etc. Die Knospen lassen sich in Essig und Öl oder in Salzlage einlegen.</p>
<h3>Bärlauchsamen</h3>
<p>Ist der Samen noch frisch und grün, wird er wie grüner Pfeffer verwendet. Das heisst, du kann damit Speissen würzen, ihn über Salate streuen und &#8211; ganz lecker &#8211; Frischkäse damit vermischen. Die reifen Samen können als trockenes Gewürz verwendet werden und geben mit ihrem pfeffrigen Geschmack vielen Speisen eine feine Note.</p>
<p><span style="color: #008000;">Meine Rezept für Bärlauchpesto schreibe ich in den nächsten Tagen auf meiner Seite <a style="color: #008000;" href="http://www.vorratshaltung.ch" target="_blank" rel="noopener">Vorratshaltung.ch </a>auf. Schaut doch auch dort bald einmal vorbei!</span></p>
<h3><span style="color: #008000;">Möchtest du etwas ergänzen? Hast du auch Tipps bezüglich Bärlauch? Dann benutze bitte das Kommentarfeld unter diesem Beitrag! 🙂</span></h3>
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<!-- Farn Füsse --><br />
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</script></p>
<p>Fotos in diesem Beitrag: pixabay.de</p>
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		<item>
		<title>Die Heilkraft des Waldes &#8211; Waldbaden und Waldwandern</title>
		<link>https://www.wanderforum.ch/2023/02/17/heilkraft-des-waldes/</link>
					<comments>https://www.wanderforum.ch/2023/02/17/heilkraft-des-waldes/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Itting]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Feb 2023 17:01:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Waldbaden]]></category>
		<category><![CDATA[Bäume]]></category>
		<category><![CDATA[Heilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Heilpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>
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					<description><![CDATA[Dieser Beitrag wurde im Juni 2026 aktualisiert. Der Wald &#8211; Balsam für Körper und Seele Beim Wandern und Spazieren auf Waldwegen nutzen wir unbewusst die Heilkraft des Waldes. Was schon Hildegard von Bingen im 12. Jahrhundert wusste, belegen inzwischen Studien: Die heilsamen Kräfte des Waldes lindern Schmerzen, wirken positiv auf die Psyche, sensibilisieren das Gehör [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><!-- Aktualisierungs-Hinweis dezent gestaltet --></p>
<p style="font-size: 11pt; color: #7f8c8d; font-style: italic; margin-bottom: 20px;">Dieser Beitrag wurde im Juni 2026 aktualisiert.</p>
<h1 style="font-size: 24pt; color: #1a331e; margin-bottom: 15px; line-height: 1.3;">Der Wald &#8211; Balsam für Körper und Seele</h1>
<p style="font-size: 12pt; line-height: 1.6; color: #2c3e50; margin-bottom: 30px;"><strong>Beim Wandern und Spazieren auf Waldwegen nutzen wir unbewusst die Heilkraft des Waldes. Was schon Hildegard von Bingen im 12. Jahrhundert wusste, belegen inzwischen Studien: Die heilsamen Kräfte des Waldes lindern Schmerzen, wirken positiv auf die Psyche, sensibilisieren das Gehör und die Augen und stärken das Immunsystem.</strong></p>
<div style="margin-bottom: 30px;"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-973" style="width: 100%; height: auto; border-radius: 6px;" src="http://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/03/ffvt1cau72_img_1836.jpg" alt="Heilkraft des Waldes" width="640" height="360" srcset="https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/03/ffvt1cau72_img_1836.jpg 640w, https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/03/ffvt1cau72_img_1836-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></div>
<p class="spruch text" style="font-size: 11pt; line-height: 1.6; color: #333333; margin-bottom: 30px;">Ich bin sicher, jeder hat es schon gespürt: Im Wald werden wir ruhiger, lassen den Alltag hinter uns. Wir werden gelassener und finden leichter Lösungen und Antworten auf Fragen und Probleme. Mir hilft ein kleiner Waldspaziergang zum Beispiel, wenn die Kreativität mal so gar nicht vorhanden ist. Anstatt mit einer Schreibblockade vor dem Bildschirm zu hocken, ziehe ich meine Wanderschuhe an. In der Ruhe des Waldes sprudeln die Ideen wieder.</p>
<blockquote>
<p class="spruch text"><span style="color: #008000;"><strong>Die vielen Bäume und die wenigen Menschen – die machen den Wald so schön.</strong></span></p>
<p class="autor"><span style="font-size: 10pt; color: #008000;">Otto Weiss (1849 &#8211; 1915), Wiener Feuilletonist und Musiker</span></p>
<p>&nbsp;</p></blockquote>
<h3 class="autor">Hast du schon mal vom Biophilia-Effekt gehört?</h3>
<p>Biophilia-Effekt, das ist der Titel eines spannenden Buches von Clemens G. Arvay, in dem sich alles um das heilende Band zwischen der Natur und dem Menschen dreht. Es konnte wissenschaftlich bewiesen werden, dass dieses stärker ist, als wir bisher annahmen. Es heisst, dass von Bäumen unsichtbar abgesonderte Substanzen gegen Krankheiten wirken und Pflanzen mit unserem Immunsystem kommunizieren und es dabei stärken. Wenn du mehr darüber wissen möchtest, findest <a href="https://amzn.to/4eIxkqH" target="_blank" rel="noopener">du das Buch zum Beispiel hier</a>, aber sicher kannst du es auch in der Buchhandlung deiner Wahl bestellen.</p>
<div style="background-color: #f5f7f4; border-left: 4px solid #4a6741; padding: 15px 20px; margin: 30px 0; border-radius: 0 4px 4px 0; font-size: 11pt; line-height: 1.6; color: #333333;">
<p><a href="https://amzn.to/3R0yQN2" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class=" wp-image-6258 aligncenter" src="https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2023/02/Journal-fuer-achtsame-Waldspaziergaenge-200x300.jpg" alt="" width="121" height="182" srcset="https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2023/02/Journal-fuer-achtsame-Waldspaziergaenge-200x300.jpg 200w, https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2023/02/Journal-fuer-achtsame-Waldspaziergaenge-768x1151.jpg 768w, https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2023/02/Journal-fuer-achtsame-Waldspaziergaenge-scaled.jpg 600w" sizes="(max-width: 121px) 100vw, 121px" /></a></p>
<div style="background-color: #f5f7f4; border-left: 4px solid #4a6741; padding: 20px; margin: 30px 0; border-radius: 0 4px 4px 0; font-size: 11pt; line-height: 1.6; color: #333333;">
<div style="margin-bottom: 15px; text-align: center;"><strong>Ein kleiner Tipp in eigener Sache:</strong> Falls du dir noch ein Exemplar meines <span style="color: #008000;"><strong><a style="color: #008000;" href="https://amzn.to/3R0yQN2" target="_blank" rel="noopener"><em>„Journals für achtsame Waldspaziergänge“</em> </a></strong></span>sichern möchtest, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt. Die aktuelle Erstauflage gibt es derzeit noch zum Einführungspreis. In Kürze erscheint das Journal in neuem Gewand und mit angepasster Preisgestaltung.</div>
</div>
</div>
<h3 style="font-size: 14pt; color: #2c3e50; margin-top: 40px; margin-bottom: 15px; font-weight: bold;">Die Heilkraft des Waldes &#8211; spürst du sie?</h3>
<p style="font-size: 11pt; line-height: 1.6; color: #333333; margin-bottom: 25px;">Der Wald bietet uns Farb- und Aromatherapie, sanftes Training für die Gelenke, stärkt die Psyche, das Herz sowie die Abwehrkräfte.</p>
<div style="margin-bottom: 30px;"><img decoding="async" class="alignnone size-mhmagazinecontent wp-image-975" style="width: 100%; height: auto; border-radius: 6px;" src="http://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/03/Wald1.jpg" alt="" width="640" height="360" srcset="https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/03/Wald1.jpg 640w, https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/03/Wald1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></div>
<p><!-- Hier ist die korrigierte, wunderschöne Aufzählung --></p>
<ul style="font-size: 11pt; line-height: 1.6; color: #333333; margin-bottom: 30px; padding-left: 20px;">
<li style="margin-bottom: 15px;">Wer bei einer <strong>Erkältung</strong> die Möglichkeit hat, sich im Wald aufzuhalten, sollte dies tun: Nadelbäume sondern ätherische Öle ab, die wie ein natürliches Antibiotika wirken. <span style="color: #008000;"><em>Natürlich ersetzt das keineswegs den Arztbesuch. Wenn du dich mehrere Tage unwohl fühlst oder ernsthaft krank bist, musst du einen Termin bei deinem Hausarzt vereinbaren!</em></span></li>
<li style="margin-bottom: 15px;">Ein Aufenthalt im Wald tut der <strong>Seele</strong> gut. Der Duft und die Naturgeräusche entspannen. Die Gedanken kommen zur Ruhe. Lärm und Hektik des Alltags bleiben am Waldrand zurück. <strong>Blutdruck und Puls</strong> werden positiv beeinflusst.</li>
<li style="margin-bottom: 15px;">Waldkindergärten und Schulausflüge in den Wald fördern <strong>Kreativität und Grobmotorik der Kinder</strong>.</li>
</ul>
<blockquote style="margin: 30px 0; padding: 15px 20px; border-left: 4px solid #008000; background-color: #f9fbf9; border-radius: 0 4px 4px 0;">
<p class="spruch text" style="margin: 0 0 8px 0; font-size: 11pt; line-height: 1.5;"><span style="color: #008000;"><strong>Habt Ehrfurcht vor dem Baum, er ist ein einziges großes Wunder, und euren Vorfahren war er heilig. Die Feindschaft gegen den Baum ist ein Zeichen von Minderwertigkeit eines Volkes und von niederer Gesinnung des einzelnen.</strong></span></p>
<p class="autor" style="margin: 0; font-size: 10pt; color: #008000;"><span style="color: #008000;">Alexander Freiherr von Humboldt </span><span style="color: #008000;">(1769 &#8211; 1859), deutscher Naturforscher</span></p>
</blockquote>
<h3 style="font-size: 14pt; color: #2c3e50; margin-top: 40px; margin-bottom: 15px; font-weight: bold;">Warum wir öfter im Wald wandern sollten</h3>
<div style="margin-bottom: 25px;"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-976" style="width: 100%; height: auto; border-radius: 6px;" src="http://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/03/IMG_2644.jpg" alt="" width="640" height="360" srcset="https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/03/IMG_2644.jpg 640w, https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/03/IMG_2644-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></div>
<p style="font-size: 11pt; line-height: 1.6; color: #333333; margin-bottom: 20px;">Dass wir uns mehr bewegen sollten, das wissen wir. Und vor allem wer hauptsächlich sitzend am Schreibtisch arbeitet, braucht einen Ausgleich. Der Wald bietet uns ein kostenloses, entspannendes Training für Herz und Gelenke. Wer nicht Joggen oder Biken mag, zieht einfach Turn- bzw. Wanderschuhe an und geht regelmässig im Wald spazieren oder wandern: Durch den Waldboden, egal ob Moos, Erde oder Laub, werden Wirbelsäule, <a href="https://www.wanderforum.ch/2022/08/06/sport-irrtuemer/" target="_blank" rel="noopener">Hüft-, Fuss- und Kniegelenke</a> geschont. Die Beinmuskeln werden sanft trainiert. Steine und Wurzeln, die im Wege sind, fordern uns ausserdem heraus. Die unterschiedliche Bodenbeschaffenheit beansprucht verschiedene Muskeln, während gleichzeitig der Kreislauf in Schwung kommt.</p>
<p style="font-size: 11pt; line-height: 1.6; color: #333333; margin-bottom: 30px;">Das Schweizer Wanderforum wird seit einiger Zeit durch Waldbaden-Workshops bereichert. Sobald die Temperaturen wieder sinken, wird es neue Angebote gehen, die dann jeweils auf der Webseite ausgeschrieben werden.</p>
<div style="background-color: #f2f5f0; border-left: 6px solid #4a6741; padding: 20px; border-radius: 4px; margin-bottom: 35px;">
<p style="margin: 0 0 10px 0; font-weight: bold; font-size: 12pt; color: #333;">Ist Waldbaden einfach nur eine Modeerscheinung?</p>
<p style="margin: 0 0 10px 0; font-size: 11pt; line-height: 1.5; color: #333;">Diese Frage lässt sich eigentlich mit einem einzigen Wort beantworten: Nein! Auch wenn der Begriff „Shinrin-Yoku“ erst in den 1980er-Jahren in Japan geprägt wurde, ist das bewusste Eintauchen in die Waldatmosphäre kein kurzlebiger Trend.</p>
<p style="margin: 0; font-size: 11pt; line-height: 1.5; color: #333;">Es ist vielmehr die Wiederentdeckung einer jahrhundertealten Intuition, die heute durch moderne Wissenschaft untermauert wird. Der Wald war schon immer unsere natürliche Kraftquelle. Neu ist lediglich, dass wir uns in unserer hektischen, digitalen Welt wieder ganz gezielt Zeit dafür nehmen müssen.</p>
</div>
<h3 class="gedicht text" style="font-size: 14pt; color: #2c3e50; margin-top: 40px; margin-bottom: 15px; font-weight: bold;">Schätze aus dem Wald &#8211; für Feinschmecker, Gesundheitsbewusste und Selbstversorger</h3>
<p class="gedicht text" style="font-size: 11pt; line-height: 1.6; color: #333333; margin-bottom: 25px;">Die Heilkraft des Waldes, bzw. der Bäume könnt ihr noch auf ganz andere Weise nutzen: Früchte, Rinde und Blätter sind von vielen Baumarten nicht nur geniessbar, sondern auch wirksame Naturmedizin. Die Baumheilkunde ist uralt und wird in der heutigen Zeit neu entdeckt. Das ganze Jahr über könnt ihr nämlich die gesunden Früchte des Waldes ernten. Zum Beispiel Bärlauch im Frühling, leckere Beeren im Sommer, <a href="https://www.wanderforum.ch/2018/10/23/steinpilz-eierschwaemmli-und-co/" target="_blank" rel="nofollow noopener">köstliche Pilze</a> im Herbst. Die leuchtend roten Hagebutten, die oft an Waldrändern wachsen, schmecken nach dem ersten Frost erst richtig süss.</p>
<h3 class="gedicht text" style="font-size: 13pt; color: #c0392b; margin-top: 35px; margin-bottom: 20px; font-weight: bold;"><span style="color: #008000;">Bitte beachtet aber, dass diverse Pflanzen unter Naturschutz stehen und nicht gepflückt werden dürfen!</span></h3>
<div style="margin-bottom: 30px;"><img decoding="async" class="alignnone size-mh-magazine-content wp-image-977" style="width: 100%; height: auto; border-radius: 6px;" src="http://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/03/IMG_0313-678x381.jpg" alt="" width="678" height="381" srcset="https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/03/IMG_0313-678x381.jpg 678w, https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/03/IMG_0313-300x169.jpg 300w, https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/03/IMG_0313-768x432.jpg 768w, https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/03/IMG_0313-1024x576.jpg 1024w, https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/03/IMG_0313.jpg 900w" sizes="(max-width: 678px) 100vw, 678px" /></div>
<div class="gedicht text" style="font-size: 11pt; line-height: 1.6; margin-bottom: 30px; padding-left: 15px; border-left: 2px dashed #95a5a6;">
<p style="margin: 0 0 5px 0;"><strong><span style="color: #008000;">Gefunden</span></strong></p>
<p style="margin: 0 0 5px 0;"><strong><span style="color: #008000;">Ich ging im Walde so für mich hin,</span></strong></p>
<p style="margin: 0 0 15px 0;"><strong><span style="color: #008000;">und nichts zu suchen, das war mein Sinn.</span></strong></p>
<p style="margin: 0 0 5px 0;"><strong><span style="color: #008000;">Im Schatten sah ich ein Blümchen steh&#8217;n,</span></strong></p>
<p style="margin: 0 0 15px 0;"><strong><span style="color: #008000;">wie Sterne leuchtend, wie Äuglein schön.</span></strong></p>
<p style="margin: 0 0 5px 0;"><strong><span style="color: #008000;">Ich wollte es brechen, da sagte es fein:</span></strong></p>
<p style="margin: 0 0 15px 0;"><strong><span style="color: #008000;">Soll ich zum Welken gebrochen sein?</span></strong></p>
<p style="margin: 0 0 5px 0;"><strong><span style="color: #008000;">Ich grub&#8217;s mit allen den Würzlein aus,</span></strong></p>
<p style="margin: 0 0 15px 0;"><strong><span style="color: #008000;">zum Garten trug ich&#8217;s, am hübschen Haus,</span></strong></p>
<p style="margin: 0 0 5px 0;"><strong><span style="color: #008000;">Und pflanzte es wieder am stillen Ort;</span></strong></p>
<p style="margin: 0;"><strong><span style="color: #008000;">Nun zweigt es immer und blüht so fort.</span></strong></p>
<p class="autor" style="margin: 15px 0 0 0; font-size: 10pt;"><span style="color: #008000;">Johann Wolfgang von Goethe (1749 &#8211; 1832)</span></p>
<p style="font-size: 10.5pt; color: #7f8c8d; font-style: italic; margin-top: 30px;">Die Fotos in diesem Beitrag habe ich auf verschiedenen Wanderungen mit dem Schweizer Wanderforum gemacht.</p>
</div>
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		<title>Gesunde Wacholderbeeren</title>
		<link>https://www.wanderforum.ch/2022/09/25/heilpflanze-wacholder/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Itting]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Sep 2022 16:02:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Gewürz]]></category>
		<category><![CDATA[Heilpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
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					<description><![CDATA[Wacholder – Allgemeines über die uralte Heilpflanze Wacholder ist eine Heilpflanze, die besonders in der kalten Jahreszeit in jeden Haushalt gehört. Wer die Wacholderbeeren selber sammeln möchte, hat bis in den Spätherbst heinein Gelegenheit dazu. Aber bitte informiert euch erst, ob die Pflanze in eurer Gegend möglicherweise geschützt ist. Trotzdem der Gemeine Wacholder weit verbreitet [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Wacholder – Allgemeines über die uralte Heilpflanze</strong></h2>
<p><strong>Wacholder ist eine Heilpflanze, die besonders in der kalten Jahreszeit in jeden Haushalt gehört. Wer die Wacholderbeeren selber sammeln möchte, hat bis in den Spätherbst heinein Gelegenheit dazu. Aber bitte informiert euch erst, ob die Pflanze in eurer Gegend möglicherweise geschützt ist. Trotzdem der Gemeine Wacholder weit verbreitet ist, dürfen seine Früchte nicht in allen Regionen geerntet werden. Wacholderbeeren könnt ihr natürlich auch kaufen, ihr findet sie bei den Gewürzen in jedem Supermarkt oder besser: im Reformhaus. </p>
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<p>Um den Wacholder ranken sich viele Geschichten, so hiess es früher, dass, wenn man einen Wacholderstrauch einmauert, das Haus vor neidischen Nachbarn geschützt werde. Im Mittelalter glaubte man ausserdem, dass er vor allerlei Gefahren bewahrt: So sollten Räucherungen Seuchen verhindern und über der Türe und im Stall aufgehängt, so glaubte man, würde die Pflanze Hexen sowie den Teufel aus dem Haus und vom Vieh fernhalten.</p>
<p>Allerdings wurde der Wacholder nicht nur aufgrund des Aberglaubens geschätzt: Schon die alten Ägypter, Römer und Griechen wussten um die Heilwirkung der Wacholderbeeren. Sie behandelten damit zum Beispiel Schlangenbisse oder Entzündungen im Mund.</p>
<h2>Wacholderbeeren sind eigentlich gar keine Beeren</h2>
<figure id="attachment_3028" aria-describedby="caption-attachment-3028" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.wanderforum.ch/wacholder/"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3028" src="https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2018/11/wacholder_1543258723-300x215.jpg" alt="" width="300" height="215" srcset="https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2018/11/wacholder_1543258723-300x215.jpg 300w, https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2018/11/wacholder_1543258723-768x551.jpg 768w, https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2018/11/wacholder_1543258723-1024x735.jpg 1024w, https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2018/11/wacholder_1543258723.jpg 900w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3028" class="wp-caption-text"><a href="https://pixabay.com/users/uroburos/" target="_blank" rel="noopener">uroburos</a> / Pixabay</figcaption></figure>
<p>Bei den Wacholderbeeren handelt es sich eigentlich gar nicht um Beeren, sondern um die Zapfen des Wacholderbaumes oder -strauches. Zum Reifen brauchen diese bis zu drei Jahren. Sind sie reif, können sie ganz einfach geerntet werden, indem man ein Tuch darunter ausbreitet und die Äste schüttelt, dann fallen die Früchte herunter. Der Wacholder hat sehr spitze Nadeln, deshalb sollte zum Sammeln Handschuhe getragen werden!</p>
<p>Zu Hause trocknet ihr die Wacholderbeeren im Schatten an einem trockenen, luftigen Ort und bewahrt sie anschliessend in einem fest schliessenden Glas auf.</p>
<h2>Der Wachholder als Gewürz</h2>
<p>Wachholderbeeren gehören vor allem in deftige Gerichte, die durch die im Gewürz enthaltenen ätherischen Öle bekömmlicher werden. Typische Speisen, denen man Wacholderbeeren zufügen sollte, sind Sauerkraut, Marinaden für Wildgerichte, Fleisch und Pasteten.</p>
<h2>Wacholderbeeren sind ein gutes Allheilmittel</h2>
<p>Tausende von Jahren kannte man die kleinen würzigen Zapfen als wertvolle Naturmedizin. Wacholderbeeren stärken die Abwehrkräfte, unterstützen die Verdauung, entgiften, lindern Gelenkbeschwerden und helfen bei Grippe und Erkältungskrankheiten. Vieles, was über unzählige Generationen überliefert wurde, hat auch heute noch seine Gültigkeit. Die Anwendungen sind denkbar einfach, sodass es gar nicht nötig ist, lange in der «Hexenküche» zu stehen. Mehr über die <a href="https://www.yopedo.de/naehrwerte/wacholderbeeren" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nährwerte der Wacholderbeeren</a> erfährst du hier.</p>
<blockquote><p><strong>Wichtiger Hinweis!</strong></p>
<p><strong>Während einer Schwangerschaft und bei Nierenproblemen sollte man auf Wacholder verzichten! Eine innerliche Anwendung von mehr als einem Monat ist nicht zu empfehlen. Bei langdauernden oder ernsthaften Beschwerden, müsst Ihr auf jeden Fall einen Arzt zu Rate ziehen!</strong></p></blockquote>
<h2>Omas bewährte Hausmittel &#8211; gesunde Wacholderbeeren</h2>
<ul>
<li><strong>Wacholdertee </strong>hilft nicht nur bei Magenbeschwerden, sondern stärkt auch das Immunsystem und das ist in der kalten Jahreszeit besonders wichtig. Für Wacholdertee 1 TL Wacholderbeeren zerkleinern, am besten mit einem Mörser, und mit einer Tasse siedend heissem Wasser übergiessen. Zugedeckt eine Viertelstunde ziehen lassen, durch ein Sieb abgiessen und eventuell mit etwas Honig süssen.<br />
Um die Abwehrkräfte zu stärken, sollten einen Monat lang täglich zwei Tassen getrunken werden.</li>
<li style="list-style-type: none;"></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Wacholderbad</strong> ist eine gute Wahl, wenn euch Gelenkschmerzen oder rheumatische Beschwerden plagen. Auch bei Grippe und Erkältung tut es gut: 5 EL Wacholderbeeren zerdrücken und in 1 Liter Wasser zum Kochen bringen. Vom Herd nehmen und eine Viertelstunde abgedeckt ziehen lassen. Dann durch ein Sieb ins Badewasser giessen.<br />
Badet maximal 15 Minuten, wobei das Wasser etwa 38 Grad warm sein sollte. Dieses Bad regt die Durchblutung an und fördert die Muskelentspannung. Ausserdem wirkt es leicht entzündungshemmend. Nach dem Bad abtrocknen und unter einer warmen Decke entspannen.</li>
</ul>
<ul>
<li style="list-style-type: none;"></li>
<li><strong>Mundspülung</strong> kann ebenfalls aus zerstossenen Wacholderbeeren hergestellt werden: Ca. 1 EL zerkleinerte Beeren wird mit 150 ml Wasser aufgekocht und sollte dann abgedeckt ziehen, bis der Aufguss lauwarm ist. Er eignet sich bei Zahnfleischentzündungen als antiseptische Spülung.</li>
</ul>
<ul>
<li style="list-style-type: none;"></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Massageöl</strong> mit der Wirkung der ätherischen Öle könnt ihr auch ganz einfach selber machen. Oma schrieb in ihren Aufzeichnungen: Eine Flasche zur Hälfte mit leicht zerdrückten Wacholderbeeren füllen und mit Speiseöl aufgiessen. Warm aber nicht direkt in der Sonne stehen lassen und alle paar Tage schütteln. Nach einem Monat kann es zum Einreiben von schmerzenden Gliedern verwendet werden.<br />
<strong><em>Meine persönliche Erfahrung: </em></strong>Wacholder-Massageöl wärmt und wirkt dabei, zum Beispiel bei Muskelkater, Hexenschuss und Nackenverspannungen, schmerz- und krampflindernd.</li>
</ul>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<p><figure id="attachment_3031" aria-describedby="caption-attachment-3031" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3031" src="https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2018/11/Gesunde-Wacholderbeeren-300x175.jpg" alt="Gesunde Wacholderbeeren" width="300" height="175" srcset="https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2018/11/Gesunde-Wacholderbeeren-300x175.jpg 300w, https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2018/11/Gesunde-Wacholderbeeren-768x447.jpg 768w, https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2018/11/Gesunde-Wacholderbeeren-1024x596.jpg 1024w, https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2018/11/Gesunde-Wacholderbeeren.jpg 900w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-3031" class="wp-caption-text">Foto: Sabine Itting</figcaption></figure></li>
</ul>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sebastian_Kneipp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sebastian Kneipp</a> schätzte die Wacholderbeeren um das Immunsystem zu stärken und den Körper zu entgiften:</p>
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<p>Einerseits empfahl er, die Beeren bei Sodbrennen, Blasenbeschwerden oder Mundgeruch zu kauen, anderseits schwor er zur Stärkung der Abwehrkräfte auf eine Wacholder-Kur, bei der täglich Wacholderbeeren gekaut werden, jeden Tag eine mehr, bis zu einer Menge von max. 15 Stück, danach wieder täglich eine weniger. Begonnen und beendet wird diese Kur mit jeweils drei Beeren.</p>
<h2>Wacholder-Räucherung</h2>
<p>Eine Wacholder-Räucherung unterstützt bei konzentrierter Arbeit und kann negative Energien aus Wohn-, Arbeits- und Krankenzimmer vertreiben. Deshalb wird sie auch beim Bezug einer neuen Wohnung gerne empfohlen. Dazu werden nicht nur die Beeren, sondern auch Zweige, Nadeln und Harz des Wacholders verwendet.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p><strong>Abschliessend möchte ich euch ein Video zeigen, dass ich auf YouTube gefunden habe und welches zeigt, wie <a href="https://www.youtube.com/watch?v=jHPQIAOdpsY" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eine Wacholder Tinktur</a> hergestellt wird.</strong></p>
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