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	<title>Flora und Fauna &#8211; Schweizer Wanderforum &#8211; seit 2004</title>
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	<title>Flora und Fauna &#8211; Schweizer Wanderforum &#8211; seit 2004</title>
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		<title>Pilze sammeln: Hier findest du unverzichtbare Tipps</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Itting]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Sep 2025 08:11:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangene Events]]></category>
		<category><![CDATA[Exkursion]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Pilze]]></category>
		<category><![CDATA[Pilze sammeln]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer jetzt durch den Wald spaziert, kennt das. Es riecht nach feuchtem Laub, das Licht fällt sanft durch die Bäume und lenkt den Blick auf die verschiedensten Pilze. Vielleicht ein Steinpilz oder ein Eierschwämmli, vielleicht aber auch etwas ganz anderes. Man fragt sich: Essbar oder nicht? Wenn du die kleinen Schätze des Waldes nicht nur [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer jetzt durch den Wald spaziert, kennt das. Es riecht nach feuchtem Laub, das Licht fällt sanft durch die Bäume und lenkt den Blick auf die verschiedensten Pilze. Vielleicht ein Steinpilz oder ein Eierschwämmli, vielleicht aber auch etwas ganz anderes. Man fragt sich: Essbar oder nicht? Wenn du die kleinen Schätze des Waldes nicht nur fotografieren, sondern auch geniessen möchtest, muss du dich gut damit auskennen. Ist dies nicht der Fall, lass sie besser stehen und gehe mit einer Person, die sich wirklich auskennt, sammeln.</strong></p>
<p>In der Schweiz gehört das Pilzesammeln zur herbstlichen Tradition.  Doch  nicht jeder Pilz ist harmlos, und nicht jede alte Weisheit zur Erkennung hilft weiter. Die ein oder andere kann sogar lebensgefährlich werden!<span id="more-5823"></span></p>
<p>Über Generationen hinweg haben sich viele Mythen rund um Pilze gehalten. Vieles davon stammt aus einer Zeit, in der es noch keine Bestimmungsbücher gab. Auch heute noch hört man beim Sammeln oder in Gesprächen am Waldrand Aussagen wie: „Wenn der Pilz von einer Schnecke angefressen wurde, ist er sicher essbar.“ Oder: „Weisse Pilze sind nie giftig.“ Solche Aussagen können gefährlich sein.</p>
<h3>Ammenmärchen, die leider falsch sind</h3>
<p>Die Mykologie, also die Wissenschaft von den Pilzen, hat viele dieser alten Irrtümer längst widerlegt. Trotzdem begegnen wir ihnen immer wieder. Hier einige Beispiele:</p>
<ul>
<li>Auch junge, frische Pilze können giftig sein, denn das Gift ist von Anfang an enthalten</li>
<li>Der berühmte grüne Knollenblätterpilz ist tödlich, egal ob im Frühling oder Spätherbst</li>
<li>Schnecken fressen auch giftige Pilze, weil sie andere Stoffe verstoffwechseln können</li>
<li>Der Geruch nach Mehl oder das Vorhandensein rosa Lamellen sagt nichts über die Essbarkeit</li>
<li>Giftige Pilze bleiben auch nach langem Kochen, Schälen oder Trocknen giftig</li>
<li>Auch schöne, saubere Pilze mit Manschette oder Ring können tödlich sein</li>
<li>Pilze, die auf dem Feld oder an lebenden Bäumen wachsen, sind nicht automatisch harmlos</li>
<li>Der Schopftintling wächst auf Mist, ist aber essbar</li>
<li>Milchlinge mit oranger Milch sind sogar beliebte Speisepilze</li>
</ul>
<p><a href="https://www.vapko.ch/index.php/de/empfehlungen-fur-den-pilzkonsum/ammenmarchen" target="_blank" rel="noopener">Diese Liste liesse sich weiterführen.</a> Sie zeigt vor allem eines: Vertrauen in alte Regeln ersetzt keine sichere Bestimmung.</p>
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<strong> <!-- Hautpflege, Weihnacht, Winter, Beauty --></strong><br />
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</script></strong></p>
<hr />
<figure id="attachment_5824" aria-describedby="caption-attachment-5824" style="width: 300px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-5824" src="https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2025/09/Depositphotos_314904830_L-300x200.jpg" alt="Pilze richtig sammeln" width="300" height="200" srcset="https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2025/09/Depositphotos_314904830_L-300x200.jpg 300w, https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2025/09/Depositphotos_314904830_L-1500x1000.jpg 1500w, https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2025/09/Depositphotos_314904830_L-768x512.jpg 768w, https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2025/09/Depositphotos_314904830_L-1536x1024.jpg 1536w, https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2025/09/Depositphotos_314904830_L-700x465.jpg 700w, https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2025/09/Depositphotos_314904830_L-scaled.jpg 900w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-5824" class="wp-caption-text">Pilze richtig sammeln, Bild: Depositphotos.com@zoomteam</figcaption></figure>
<hr />
<h3>Wie sammelt man richtig?</h3>
<p>Wer Pilze sammeln möchte, sollte einige Grundregeln kennen. Die wichtigste: Wenn du nicht sicher bist, <strong>zeige deine Funde einem ausgebildeten Pilzkontrolleur</strong>. In vielen Gemeinden gibt es offizielle Kontrollstellen, wo dein Korb kostenlos überprüft wird. Das kann Leben retten!</p>
<p>Sammle nur so viel, wie du tatsächlich brauchst. In der Schweiz gibt es regionale Vorschriften, was das Sammeln betrifft. In manchen Orten ist das Sammeln an bestimmten Wochentagen verboten, in anderen gibt es Mengenbeschränkungen. Informiere dich vorher, verhalte dich rücksichtsvoll und lass sehr junge oder alte Pilze stehen, damit sich der Bestand erholen kann. Und denke auch an die Wildtiere, die sich ihre Nahrung nicht im Supermarkt kaufen können &#8230;</p>
<p>Zur richtigen Technik: Pilze sollten je nach Art entweder vorsichtig herausgedreht oder mit einem Messer abgeschnitten werden. Der Standort spielt dabei ebenfalls eine Rolle. Wenn du mehr darüber lernen möchtest, lohnt sich die Teilnahme an einer <strong>geführten Pilzexkursion</strong>. Diese werden von vielen Pilzvereinen angeboten und sind auch für Anfängerinnen und Anfänger geeignet.</p>
<div style="border: 1px solid #ccc; padding: 16px; background-color: #f9f9f9; margin-top: 24px;">
<h4 style="margin-top: 0;"> Drei Tipps für sicheres Pilzesammeln</h4>
<ul>
<li>Sammle nur Pilze, die du sicher kennst – im Zweifel zur Kontrolle bringen</li>
<li>Erkundige dich nach den regionalen Sammelvorschriften in deiner Gemeinde</li>
<li>Nimm nur so viel mit, wie du verarbeiten kannst und schone die Natur</li>
</ul>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p><strong><span style="color: #000000;"><span style="color: #ff0000;"><a style="color: #ff0000;" href="https://www.wanderforum.ch/2017/08/12/pilze-sammeln-tipps-und-infos/" target="_blank" rel="noopener">Wichtige Links und weitere Tipps zum Thema</a></span>  </span></strong></p></blockquote>
<p><strong>Ich selbst bin keine Pilzkontrolleurin und gebe keine Verzehrempfehlungen. Wenn jedoch Interesse besteht, könnten wir über das Wanderforum gemeinsam eine Pilzexkursion mit  einem Pilzkontrolleur organisieren. Die Idee ist, gemeinsam mehr Sicherheit beim Sammeln zu gewinnen und dabei auch noch einen schönen Tag im Wald zu erleben.</strong></p>
<p>Falls du mitkommen möchtest oder Fragen dazu hast, schreib einfach eine kurze E-Mail an <a href="mailto:wanderforum@gmx.ch">wanderforum (at) gmx.ch</a>.</p>
<p>Und noch etwas zum Thema Wald:</p>
<div style="border: 2px solid #4CAF50; background-color: #e8f5e9; padding: 15px; border-radius: 8px; margin: 20px 0;">
<p style="color: #2e7d32; font-weight: 600; margin: 0;">Als zertifizierte <a href="http://www.waldbaden-und-genusswandern.ch" target="_blank" rel="noopener">Kursleiterin für Waldbaden und Stille </a>suche ich noch zwei, drei Personen, die Ende Oktober an einer Waldbaden-Veranstaltung teilnehmen und mir ehrliches Feedback geben möchten. Wenn du Lust hast, melde dich gerne ebenfalls per E-Mail. Ich freue mich auf deine Nachricht und eine entspannte Zeit im Wald.</p>
</div>
<p>Für allgemeine Fragen und Feedbacks nutze bitte die Kommentarfunktion!</p>
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]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Welche Beeren und Früchte ihr im Herbst sammeln könnt</title>
		<link>https://www.wanderforum.ch/2025/09/27/wildwachsende-beeren-und-fruechte/</link>
					<comments>https://www.wanderforum.ch/2025/09/27/wildwachsende-beeren-und-fruechte/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Itting]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Sep 2025 18:45:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangene Events]]></category>
		<category><![CDATA[Altweibersommer]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstversorger]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>
		<category><![CDATA[Wildfrüchte]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Männlein steht im Walde &#8211; Hagebutte &#38; Co Wenn uns jetzt die Herbstsonne hinaus in die Natur zieht, lohnt es sich nicht nur, nach Pilzen zu suchen: Wildwachsende Beeren und Früchte, die bunten Farbtupfer am Wegrand, sind super gesund und köstlich obendrein. Fast in jedem Haushalt finden sich diverse Nahrungsergänzungsmittel &#8211; aber müssen die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Ein Männlein steht im Walde &#8211; Hagebutte &amp; Co</h2>
<p><strong>Wenn uns jetzt die Herbstsonne hinaus in die Natur zieht, lohnt es sich nicht nur, nach Pilzen zu suchen: Wildwachsende Beeren und Früchte, die bunten Farbtupfer am Wegrand, sind super gesund und köstlich obendrein. </strong></p>
<p>Fast in jedem Haushalt finden sich diverse Nahrungsergänzungsmittel &#8211; aber müssen die künstlichen Vitamine und Mineralstoffe wirklich sein, wenn es auch natürlich geht? Einheimische Sträucher und Bäume liefern diese gratis und garantiert ohne Chemie. Das Sammeln und die Verarbeitung machen Spass, und die Bewegung an der frischen Herbstluft tun sowieso gut.<span id="more-2752"></span></p>
<p><strong>Kennt ihr die einheimischen Beeren und Früchte, die ihr jetzt im Herbst von Ausflügen in die Natur mit nach Hause nehmen könnt? Wisst ihr, was man daraus machen kann und welche gesunden Inhaltsstoffe sie haben? Wenn nicht, dann lest einfach weiter:<br />
</strong></p>
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<!-- Wacholder --><br />
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<ul>
<li><strong>Die Vogelbeere</strong> enthält Pektin, Säuren sowie Gerb- und Bitterstoffe. Dadurch ist sie eine wirksame Medizin bei Beschwerden von Leber und Galle und hilft bei Durchfall. Ihr könnt aus den Beeren einen Tee kochen oder sie zu Konfitüre oder Saft verarbeiten.<br />
<blockquote><p><span style="color: #000000;"><strong>Aber Achtung: </strong>Roh können sie, vor allem in grösseren Mengen gegessen, Magenbeschwerden hervorrufen! Und wie immer gilt: Bei ernsthaften Erkrankungen oder langandauernden Schmerzen muss ein Arzt aufgesucht werden!</span></p>
<p>&nbsp;</p></blockquote>
</li>
</ul>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-mh-magazine-content wp-image-2755" src="https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2018/10/b-600x381.jpg" alt="Vogelbeere " width="600" height="381" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li> <strong>Die Hagebutte</strong> gilt als einer der besten Vitamin-C-Spender überhaupt: Sie enthält davon ca. 30mal mehr als Zitrusfrüchte! Da sich niemand Erkältungen wünscht und ein schwaches Immunsystem diese begünstigt, heiss es jetzt, einen Wintervorrat anzulegen. Hagebutten sind übrigens auch reich an Calcium, wodurch sie unsere Knochen kräftigen. Auch unterstützen sie die Zellerneuerung. Wer also leckere selbst gemachte Konfitüre geniesst und sich täglich frischen Hagebutten-Tee kocht, ist gut für die kalte Jahreszeit gewappnet.</li>
</ul>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-mh-magazine-content wp-image-2756" src="https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2018/10/c-600x381.jpg" alt="Hagebutte " width="600" height="381" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li> <strong>Schlehen </strong>erinnern in ihrem Aussehen ein wenig an Blaubeeren. Sie enhalten Bitter- und Gerbstoffe, die sowohl entzündungshemmend als auch harntreibend wirken. Ein Punsch mit Schlehensaft ist ein wirksames Mittel bei einer leichten Blasenentzündung. Schlehen wirken appetitanregend und schmecken, als Marmelade zubereitet, köstlich.</li>
</ul>
<blockquote><p><span style="color: #000000;">Bei starken und/oder länger andauernden Beschwerden sollte man mit einer Blasenentzündung allerdings bald einen Arzt aufsuchen!<br />
</span></p></blockquote>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-mh-magazine-content wp-image-2757" src="https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2018/10/d-600x381.jpg" alt="schlehen" width="600" height="381" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li> <strong>Holunderbeeren </strong>sind bekannt als hochwirksame Helfer in der Erkältungszeit. Ihre zahlreichen Biostoffe unterstützen den Körper im Kampf gegen Viren, sowohl vorbeugend als auch dann, wenn die Erkältung schon zu spüren ist. Also ruhig ein paar Flaschen Holundersaft in die Vorratskammer stellen! Holunderbeeren sollen dem Körper übrigens auch beim Entgiften helfen. Wie alle Beeren eignen sie sich für die Herstellung von feinen Konfitüren, können aber auch ansonsten sehr vielseitig in der Küche verwendet werden. Googelt doch einmal nach Holunderbeeren-Rezepten!</li>
</ul>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-mh-magazine-content wp-image-2758" src="https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2018/10/e-600x381.jpg" alt="Holunderbeeren" width="600" height="381" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li> <strong>Sanddorn </strong>mit seinen orange leuchtenden Früchten, stärkt das Immunsystem und gilt als &#8220;Wundermittel&#8221; im Kampf gegen Falten. Während das reichlich enthaltende Vitamin C die Abwehrkräfte unterstützt, wird das in den Kernen enthaltene Öl als hochwirksame Zutat für Cremes und Lotions genutzt. Sandorn ist in der Küche vor allem als Saft und Likör bekannt. Probiert die Sanddorn-Früchte doch auch mal in einem Smoothie!</li>
</ul>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-mh-magazine-content wp-image-2759" src="https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2018/10/f-600x381.jpg" alt="Sanddorn" width="600" height="381" srcset="https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2018/10/f.jpg 600w, https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2018/10/f-300x191.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Natur-Hausapotheke könnt ihr zusätzlich auch im Herbst noch mit diversen Kräutern auffüllen. Ich habe heute zum Beispiel einige Bündel Brennnesseln zum Trocknen aufgehängt. Also nutzt doch die nächste Wanderung oder einen Spaziergang, und nehmt gesunde Kräuter und Beeren mit nach Hause!  </strong></p>
<p><strong>Und vergesst nicht die <a href="https://www.wanderforum.ch/2017/08/12/pilze-sammeln-tipps-und-infos/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">leckeren Pilze</a>, die derzeit üppig wachsen. </strong></p>
<p>Alle Fotos in diesem Beitrag: www.pixabay.com</p>
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]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Huflattich</title>
		<link>https://www.wanderforum.ch/2024/03/06/huflattich/</link>
					<comments>https://www.wanderforum.ch/2024/03/06/huflattich/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Mar 2024 17:52:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Genusswanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuterwanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich habe heute den ersten Huflattich in diesem Frühling entdeckt und dachte mir, dieser Beitrag, der schon einige Jahre alt ist, könnte euch interessieren: Wenn der Huflattich blüht, steht der Frühling vor der Tür Huflattich ist eine der ersten Heilpflanzen, welche ihr im Vorfrühling sammeln könnt. &#160; Heilkräftige Pflanzen am (Wander)wegrand &#8211; der Huflattich Kaum [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe heute den ersten Huflattich in diesem Frühling entdeckt und dachte mir, dieser Beitrag, der schon einige Jahre alt ist, könnte euch interessieren:</p>
<h1>Wenn der Huflattich blüht, steht der Frühling vor der Tür</h1>
<p><strong>Huflattich ist eine der ersten Heilpflanzen, welche ihr im Vorfrühling sammeln könnt.<br />
</strong><br />
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<!-- Hautpflege, Weihnacht, Winter, Beauty --><br />
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</script></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Heilkräftige Pflanzen am (Wander)wegrand &#8211; der Huflattich</h2>
<p>Kaum ist der Schnee geschmolzen, recken die ersten Pflänzchen ihre Blüten und Blätter der Frühlingssonne entgegen. Bereits Ende Februar könnt ihr gesunde Wildpflanzen sammeln. Viele, die lange Zeit als Unkraut angesehen und vernichtet wurden, schätzten unsere Vorfahren in Küche und Naturmedizin. Manche kennen wir alle, dazu gehören Gänseblüemli, Brennnesseln (von denen übrigens auch der Samen sehr gesund ist und längst als &#8220;<a href="https://katawan.de/naehrstoffe/lebensmittel/brennnesselsamen/?fbclid=IwAR00xG8TPO3sHD8tc21Vdt3tWj-eYvfZWOVuHCLi5p-gs00vMwkcYSZB0Ho#Die_Kraft_der_Brennnessel" target="_blank" rel="noopener noreferrer">einheimisches Superfood</a>&#8221; gilt) oder Löwenzahn. Andere gerieten im Laufe der Zeit immer mehr in Vergessenheit.<span id="more-653"></span></p>
<p>Aber auch wenn die meisten von uns einige Pflanzen problemlos bestimmen können, so ging doch das Wissen um die Heilkraft weitestegehend verloren. Jedoch liegt es seit ein paar Jahren im Trend, sich wieder vermehrt mit der Pflanzenheilkunde und alternativen Heilmethoden zu befassen.</p>
<p><strong>Schon Hippokrates sagte:</strong></p>
<h2><strong>„Lass die Nahrung deine Medizin sein und Medizin deine Nahrung!“</strong></h2>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-655" src="http://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/02/wie-der-huflattich-zu-seinem-name-kam-4b35fdde-334e-4472-81cf-f17fb88feaa0.jpg" alt="Huflattich, Heilpflanze" width="600" height="599" srcset="https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/02/wie-der-huflattich-zu-seinem-name-kam-4b35fdde-334e-4472-81cf-f17fb88feaa0.jpg 700w, https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/02/wie-der-huflattich-zu-seinem-name-kam-4b35fdde-334e-4472-81cf-f17fb88feaa0-150x150.jpg 150w, https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/02/wie-der-huflattich-zu-seinem-name-kam-4b35fdde-334e-4472-81cf-f17fb88feaa0-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<h2>Huflattich – die ganze Pflanze lässt sich in Küche und Naturapotheke verwenden.</h2>
<ul>
<li>Wer an (schneefreien) Wintertagen <strong>Wurzeln</strong> sammelt, sollte auch an den Huflattich denken: Klein geschnitten lassen sich seine Wurzeln nämlich zu leckeren Bratlingen verarbeiten.</li>
<li>Die in warmem Gelb leuchtenden <strong>Blüten</strong> sind ebenfalls essbar und sehen dekorativ auf Butterbrot oder in Salaten aus. Natürlich kannst du sie auch als essbare Dekoration auf anderen Speisen verwenden. Getrocknet passen sie in Teemischungen.</li>
<li>Etwa ab Mai spriessen die <strong>jungen Blättli</strong> des Huflattichs. Diese werten gemischte Salate auf und können wie Spinat zubereitet werden.</li>
<li>Sind die <strong>Blätter ausgewachsen</strong>, finden sie getrocknet als Tee Verwendung. Natürlich können sie dafür mit den Blüten oder anderen Kräutern gemischt werden.</li>
</ul>
<h2></h2>
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<h2></h2>
<h2>Die Heilwirkung</h2>
<p>Huflattich wirkt</p>
<ul>
<li>entzündungshemmend</li>
<li>antibakteriell</li>
<li>blutstillend</li>
<li>schweisstreibend</li>
<li>schleimlösend und</li>
</ul>
<p>regt ausserdem den Stoffwechsel und die Verdauung an.</p>
<p>Er ist bei Erkältungskrankheiten und kleinen Wunden ein gutes Mittel.</p>
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<!-- Heilpflanzen gegen Müdigkeit --><br />
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<h2>Die Anwendung:</h2>
<p>Als Tee lindert Huflattich <strong>Husten, Bronchitis und asthmatische Beschwerden</strong>. Dafür einen gehäuften Esslöffel getrocknete Huflattichblätter mit 250 ml siedendem Wasser übergiessen und 10 Minuten ziehen lassen. Mit Honig süssen und dreimal täglich eine Tasse trinken.</p>
<p>Dieser Tee eignet sich auch bei <strong>Entzündungen in Mund und Rachen</strong> zum Spülen und Gurgeln.</p>
<p>Bei Problemen mit <strong>fettiger, unreiner Haut</strong>, hilft eine Huflattich-Tinktur. Dafür wird ein Esslöffel getrockneter Huflattichblätter in ein gut verschliessbares Gefäss gegeben und mit 100 ml hochprozentigem Alkohol übergossen. Gut verschlossen an einem warmen Ort rund zwei bis drei Wochen ziehen lassen. Dann abseihen und wieder in eine verschliessbare Flasche füllen. Mit dieser Tinktur wird die Haut bei Bedarf abgerieben. Bei Akne kann sie direkt auf die Hautunreinheiten und Pickel aufgetupft werden.</p>
<p>Ein Tipp (nicht nur) für Wanderer: <strong>Geschwollene Füsse und Gelenke</strong> erfahren ebenfalls dank Huflattich Linderung. Dafür gibt es zwei Anwendungsmöglichkeiten:</p>
<ul>
<li>Geschwollene Füsse freuen sich über ein Fussbald mit Huflattich. Dafür zwei Hände voll Huflattichblätter mit einem Liter Wasser aufkochen. Ein paar Minuten ziehen lassen und durch ein feines Sieb ins Fussbald giessen. Darin die Füsse ca. 15 bis 20 Minuten baden.</li>
<li>Geschwollene Gelenke können mit frischen Huflattichblättern behandelt werden. Dafür zerdrückst du diese, legst sie direkt auf die betroffene Stelle auf und bedeckst sie mit einem Tuch. Dadurch soll die Wärme herausgezogen werden. Diese Anwendung soll auch bei Husten (auf die Brust aufgelegt) oder bei Geschwüren helfen.</li>
</ul>
<blockquote><p><strong><span style="color: #000000;"><span style="color: #ff6600;">Natürlich musst du bei länger anhaltenden Beschwerden deinen Hausarzt aufsuchen! Wichtig: Huflattich darf nicht bei Kindern oder Schwangeren angewendet werden.</span> </span></strong></p>
<p>&nbsp;</p></blockquote>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-656" src="http://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/02/tussilago-farfara-466241_640.jpg" alt="Huflattich" width="640" height="480" srcset="https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/02/tussilago-farfara-466241_640.jpg 640w, https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/02/tussilago-farfara-466241_640-300x225.jpg 300w, https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/02/tussilago-farfara-466241_640-326x245.jpg 326w, https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/02/tussilago-farfara-466241_640-80x60.jpg 80w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<h2>Kann man Huflattich mit anderen Pflanzen verwechseln?</h2>
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<!-- Hautpflege, Weihnacht, Winter, Beauty --><br />
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<p>Wenn du keine Erfahrung mit Heilpflanzen hast, musst du vorsichtig sein. Einige Pflanzen können leicht mit ungeniessbaren oder gar giftigen Pflanzen verwechselt werden. Die Blätter des Huflattichs ähneln jenen des Pestwurzes. Jedoch unterscheiden sich die Blüten der beiden Pflanzen deutlich. Huflattichsamen und -blüten erinnern an Löwenzahn, sie sind jedoch kleiner. Der geschuppte Blütenstiel kommt nur beim Huflattich, nicht beim Löwenzahn, vor. Eigentlich ist eine Verwechslung mit dem Löwenzahn nicht möglich, denn die Blätter haben keinerlei Ähnlichkeit. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal: Anders als der Löwenzahn wächst die Huflattichblüte nicht aus einer Blattrosette. Der Huflattich blüht, noch bevor überhaupt ein Blatt zu sehen ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6><strong>Q</strong>uelle Fotos: Die beiden mit dem blauen Himmel sind von pixabay.de, das mit dem schwarzen Hintergrund ist mein eigenes.</h6>
<p><strong>Wenn du auch schon Erfahrungen mit Huflattich gemacht hast, darfst du diese gern mit uns teilen. Bitte benutze dafür das Kommentarfeld unter diesem Beitrag!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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</p>
</p>
</p>
</p>
<p>
</script></p>
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		<item>
		<title>Essen, geniessen und dekorieren – Naturschätze beim Wandern sammeln</title>
		<link>https://www.wanderforum.ch/2023/10/10/naturschaetze-beim-wandern-sammeln/</link>
					<comments>https://www.wanderforum.ch/2023/10/10/naturschaetze-beim-wandern-sammeln/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Itting]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Oct 2023 10:05:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Beeren]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Pilze]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
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					<description><![CDATA[Habt ihr euch auch schon mal gewundert, dass es Steine, Tannenzapfen oder Äste als Bastelzubehör oder Dekoration zu kaufen gibt? Selbst goldfarben angemalte Walnüsse habe ich schon gesehen. Wer jetzt im Altweibersommer im Wald spazieren geht oder wandert, kann sich die schönsten Dekoartikel selbst suchen. Tipps und Hinweise findet ihr dazu in diesem Beitrag. Nüsse, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Habt ihr euch auch schon mal gewundert, dass es Steine, Tannenzapfen oder Äste als Bastelzubehör oder Dekoration zu kaufen gibt? Selbst goldfarben angemalte Walnüsse habe ich schon gesehen. </strong></p>
<p><strong>Wer jetzt im Altweibersommer im Wald spazieren geht oder wandert, kann sich die schönsten Dekoartikel selbst suchen. Tipps und Hinweise findet ihr dazu in diesem Beitrag.</strong><span id="more-5401"></span></p>
<h3>Nüsse, Eicheln und Co. – Essbare Schätze des Waldes</h3>
<p>Wenn du still im Wald unterwegs bist, kannst du im Herbst die Waldbewohner dabei beobachten, wie sie emsig ihre Wintervorräte aufstocken. <a href="https://waldbaden-und-genusswandern.ch/natur/bucheckern-in-vergessenheit-geratene-nuesse-aus-dem-wald/" target="_blank" rel="noopener">Eichhörnchen schleppen Nüsse</a> und Eicheln in das Winterversteck, Mäuse wuseln im Laub umher … Und da sollte jedem klar sein: Du bist Gast im Wald und darfst natürlich nicht alles einpacken, was dir interessant, lecker oder dekorativ erscheint. Sei bitte bescheiden, wenn du Früchte des Waldes sammelst. Nüsse, Beeren und Eicheln sind Leckerbissen für Säugetiere und Vögel. Aber die Formen und Formen bieten natürlich auch wunderschöne Dekorationsideen. Nimm also nur wenig und nicht alles an der gleichen Stelle mit!</p>
<h3>Stachelig dekorative Edelkastanien</h3>
<p>Vor allem im Tessin, aber auch an anderen Orten in der Schweiz, wie beispielsweise am Walensee, liegen euch jetzt kleine Igel zu Füssen – naja, eigentlich sind es die Früchte eines Baumes: Edelkastanien sind essbar und schützen sich mit einer sehr stacheligen Schale. Diese ist äusserst dekorativ, vor allem in Verbindung mit Hagebutten, bunten Blättern, roten Äpfeln usw. Niemals solltest du Maroni einfach in den Rucksack stecken, du könntest dich wirklich schmerzhaft stechen! (Ich weiss, wovon ich rede …).  Auch ein kleines Säckli ist nicht optimal, die spitzen Stacheln durchbohren dieses problemlos. Am besten steckst du <a href="https://binsandboxes.ch/collections/vorratsdosen" target="_blank" rel="noopener">Vorratsdosen</a> ein, um ein paar Edelkastanien sicher mit nach Hause zu nehmen.</p>
<h3>Kräuter im Herbst sammeln?</h3>
<p>Wildpflanzen und Heilkräuter kannst du – so lange kein Schnee liegt – das ganze Jahr über finden.  Natürlich gilt auch hier, dass du nicht alles abernten darfst, was du siehst. Möchtest du dir Kräuter für einen kleinen Teevorrat mit nach Hause nehmen, dann findest du jetzt unter anderem noch Löwenzahn oder Spitzwegerich. Über die Suchfunktion kommst du zu den Beiträgen über Heilkräuter. Der Herbst 2023 hält noch einiges für uns parat. Manche Pflanzen blühen gerade das zweite Mal. Darunter meine Lieblingsheilpflanze, das Mädesüss. Auch Rossminze habe ich gestern noch jede Menge entdeckt.</p>
<h3>Hagebutten und Vogelbeeren</h3>
<p>Es würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen, Rezepte und gesunde Vitalstoffe dieser Früchte hier aufzuzählen. Dass beide gesund sind, das wussten bereits unsere Vorfahren. Ob Ihr Marmelade oder Sirup daraus machen möchtet – es gibt ganz verschiedene Möglichkeiten, die leckeren Hagebutten und Vogelbeeren zu verwenden. Beide sind zudem sehr dekorativ, ob in einer kleinen Vase auf dem Tisch oder Äste in einer Bodenvase: Holt euch einen zauberhaften Hingucker in euer Zuhause!</p>
<blockquote><p><span style="color: #008000;"><strong>Wichtig: Es ist natürlich nicht erlaubt, einfach irgendwo von den Sträuchern Äste abzureissen und womöglich noch den Strauch zu beschädigen. Wir haben sie auf dem eigenen Grundstück mit einer Heckenschere abgeschnitten. Fragt bitte erst, bevor ihr euch bedient, ob dies erlaubt ist!</strong></span></p></blockquote>
<h3>Stechpalme, Tannenzweige und Mistelzweige</h3>
<p>Für ein stimmungsvolles, weihnachtliches Ambiente sind Tannenzweige unverzichtbar. So richtig festlich wird dein Türkranz oder Weihnachtsgesteck in Kombination mit Stechpalme. Deren leuchtend rote Früchte sind ein echter Klassiker, wenn es um Weihnachtsdekoration geht. Stechpalmen wachsen langsam und es ist wichtig, nur wenige Zweige zu sammeln. Tannenzweige oder Zweige anderer Nadelbäume kann man mitunter direkt auf dem Waldboden finden, sie müssen also nicht abgerissen werden.</p>
<p>Und noch eine besondere Pflanze, die wir mit Weihnachten verbinden, lässt sich in unseren Wäldern finden: <a href="https://www.marktindex.ch/weihnachten/weihnachtsgeschichten/mistel-eine-alte-heilpflanze/" target="_blank" rel="noopener">der Mistelzweig</a>. Er gilt als Symbol der Liebe und wird häufig in der Adventszeit in Wohnungen und Häusern aufgehängt. Misteln wachsen meist auf Laubbäumen. Es lohnt sich also, hin und wieder den Blick nach oben schweifen zu lassen, vielleicht entdeckst du eine Mistel auf den Bäumen. Mit etwas Glück findest du einen Mistelzweig am Boden und kannst ihn mit nach Hause nehmen. Sein wundervoll grünes Blattwerk und die weissen Beeren strahlen etwas Magisches aus.</p>
<h3>Pilze sammeln – nur für Pilzkenner zu empfehlen</h3>
<p>In diesem Jahr gibt es bisher nicht so viele Pilze wie im letzten, aber einige schöne Exemplare könnt ihr doch entdecken. Nachdem ich letzten Monat an einer geführten Pilzexkursion teilgenommen habe, ist mir aber klar, dass ich ausser Pfifferling und Steinpilz keinen einzigen wirklich zuverlässig kennen. Und selbst diese beiden können verwechselt werden. Deshalb hier die Empfehlung: Bitte <a href="https://www.wanderforum.ch/2017/08/12/pilze-sammeln-tipps-und-infos/" target="_blank" rel="noopener">Pilze nur sammeln</a>, wenn ihr euch wirklich auskennt oder einen Pilzsachverständigen eure Ausbeute zeigen könnt.</p>
<blockquote><p><span style="color: #008000;"><strong>Übrigens, habt ihr mein neuestes Projekt schon entdeckt? <a style="color: #008000;" href="http://www.waldbaden-und-genusswandern.ch" target="_blank" rel="noopener">Waldbaden und Genusswandern. </a> </strong></span><br />
<span style="color: #008000;"><strong>Schaut mal vorbei und abonniert die Seite bei Interesse!</strong></span></p></blockquote>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Altweibersommer &#8211; die schönste Wandersaison</title>
		<link>https://www.wanderforum.ch/2023/09/29/altweibersommer/</link>
					<comments>https://www.wanderforum.ch/2023/09/29/altweibersommer/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Itting]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Sep 2023 11:11:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Altweibersommer]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Altweibersommer kitzelt alle Sinne wach Es müssen gar nicht immer die Berge sein: Wanderungen in den Voralpen oder im Flachland sind im Altweibersommer besonders schön. Die Sonne steht nun tiefer und taucht die Landschaft in warme Farben. Die Natur leuchtet in einer unendlichen Farbenpracht &#8211;  Rot, Gelb und Orange in allen Nuancen lösen das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Der Altweibersommer kitzelt alle Sinne wach</h1>
<p><strong>Es müssen gar nicht immer die Berge sein: Wanderungen in den Voralpen oder im Flachland sind im Altweibersommer besonders schön. Die Sonne steht nun tiefer und taucht die Landschaft in warme Farben. Die Natur leuchtet in einer unendlichen Farbenpracht &#8211;  Rot, Gelb und Orange in allen Nuancen lösen das saftige Grün des Sommers ab. Ein Spaziergang oder eine Wanderung im Herbst spricht alle Sinne an und schenkt neue Energie.</strong></p>
<figure id="attachment_1967" aria-describedby="caption-attachment-1967" style="width: 678px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-1967 size-mh-magazine-content" src="http://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/09/herbstfarben-1ed8c8db-d1b7-4747-9b03-c8e00459523c-678x381.jpg" alt="" width="678" height="381" /><figcaption id="caption-attachment-1967" class="wp-caption-text">Farben wie aus dem Malkasten, Foto: Sabine Itting</figcaption></figure>
<p><span id="more-1963"></span></p>
<h2><strong>Warum sich Wanderer ganz besonders auf den Altweibersommer freuen</strong></h2>
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<ul>
<li>Wenn das Flachland im Nebel steckt, genügt oft schon ein Ausflug auf wenige Hundert Höhenmeter, um die fantastische Fernsicht  geniessen und ausgiebig Sonne tanken zu können.</li>
<li>Die Luft ist schön klar und wir können nach stickig-heissen Sommertagen wieder so richtig durchatmen.</li>
<li>Der<a href="http://www.wanderforum.ch/2017/03/18/heilkraft-des-waldes/"> Wald bietet uns jetzt gratis eine Aromatherapie an</a>: Es duftet nach Moos, feuchter Erde, Harz, Tannen und Pilzen &#8230;</li>
<li>Die Natur hat ihre Speisekammer gut gefüllt und lädt uns ein, ihre Früchte zu sammeln.</li>
<li>Wandern schenkt ohnehin viel Lebensfreude, im Herbst gibt es besonders viel zu entdecken: Kleine Wunder warten entlang des Wanderweges auf Jung und Alt.</li>
</ul>
<p><iframe title="Der Begriff &quot;Altweibersommer&quot; ..." width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/SXxjNsYfuWU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Altweibersommer &#8211; nur alte Weiber unterwegs? Von wegen!</h2>
<figure id="attachment_1965" aria-describedby="caption-attachment-1965" style="width: 678px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-mh-magazine-content wp-image-1965" src="http://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/09/das-war-heute-98c07593-8b82-4b5e-8c17-89baeb698f91-678x381.jpg" alt="Herbstwanderung" width="678" height="381" /><figcaption id="caption-attachment-1965" class="wp-caption-text">Herbstwanderung am Rhein, Foto: Sabine Itting</figcaption></figure>
<p>Wieso diese farbenfrohe Zeit Altweibersommer heisst, das wissen offensichtlich immer noch nicht alle. Denn, als ich vor ein paar Jahren zu einer Altweibersommer-Wanderung einlud, waren einige Herren erstmal eine Runde eingeschnappt. Aber auch Frauen fühlen sich offensichtlich vom dem Begriff hin und wieder so richtig beleidigt, wie diese Geschichte beweist:</p>
<blockquote><p><span style="color: #993300; font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Es gab tatsächlich im Jahre 1989 eine Klage: Eine 77-jährige Frau aus Darmstadt fühlte sich nämlich diskriminiert. Vor dem Landesgericht zog sie natürlich den Kürzeren, lernte jedoch einiges dazu:</span></p>
<p><span style="color: #993300; font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Der Altweibersommer hiess schon so, als diese Dame noch gar nicht auf der Welt war, erstmals wurde er Anfang des 19. Jahrhunderts erwähnt. Bis zu jener Zeit etwa unterschieden die Menschen hauptsächlich Sommer und Winter. Der Frühling war als Junger Weibersommer und die meist trockene, sehr sonnige Zeit von Mitte September bis etwa Anfang Oktober, als Alter Weibersommer bekannt. Mit Weibern waren aber keine Frauen gemeint, sondern das Weiben. Dabei handelt es sich um einen altdeutschen Begriff für Spinnenweben oder Spinnennetze. Und diese glitzern durchaus, wenn sie vom Tau benetzt sind, in der morgendlichen Herbstsonne wie das silberne Haar älterer Frauen.</span></p></blockquote>
<p>Quelle: wissen.de</p>
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		<title>Selbst gemachte Holunderblütensalbe</title>
		<link>https://www.wanderforum.ch/2023/06/30/selbst-gemachte-holunderbluetensalbe/</link>
					<comments>https://www.wanderforum.ch/2023/06/30/selbst-gemachte-holunderbluetensalbe/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Itting]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jun 2023 09:00:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Heilpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Holunderblüten]]></category>
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					<description><![CDATA[Selbst gemachte Holunderblütensalbe lindert Sonnenbrand, kleine Verletzungen und Insektenstiche Ich möchte euch mal wieder eine Heilpflanze vorstellen, die ihr derzeit auf Wanderungen und Spaziergängen finden könnt: Jetzt blüht der Holunder. Die Blüten kann man in Küche und Naturapotheke vielseitig verwenden. In diesem Beitrag lest ihr, wie ihr eine für Wanderer sehr nützliche Salbe ganz leicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Selbst gemachte Holunderblütensalbe lindert Sonnenbrand, kleine Verletzungen und Insektenstiche</h1>
<p><strong>Ich möchte euch mal wieder eine Heilpflanze vorstellen, die ihr derzeit auf Wanderungen und Spaziergängen finden könnt: Jetzt blüht der Holunder. Die Blüten kann man in Küche und Naturapotheke vielseitig verwenden. In diesem Beitrag lest ihr, wie ihr eine für Wanderer sehr nützliche Salbe ganz leicht selber machen könnt</strong>.</p>
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<!-- Baumheilkunde --><br />
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<h2>Von Ende Mai bis etwa Ende Juni könnt ihr Holunderblüten sammeln</h2>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-mh-magazine-content wp-image-1575" src="http://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2017/06/Holunderblüten-Naturheilkunde-640x381.jpg" alt="" width="640" height="381" /></p>
<p>Meistens wird daraus Holunderblütensirup hergestellt. Der stärkt die Abwehrkräfte, lindert Erkältungskrankheiten und wirkt schweiss- und harntreibend sowie schleimlösend. Da Holunderblütentee oder Sirup leicht abführend ist, hat man damit ein gutes Naturmittel gegen Verstopfungen. Weniger bekannt ist, dass man Holunderblüten auch äusserlich anwenden kann. Wanderer heilen damit kleine Blessuren, wie es sie immer mal wieder unterwegs gibt. Ob Insektenstich oder kleine Schürfwunden, die natürliche Salbe ist ein gutes Mittel und lässt sich mit wenigen Zutaten selber machen.</p>
<h2>So stellt ihr die Holunderblütensalbe her:</h2>
<ul>
<li>Von einer Handvoll Holunderblüten die Stiele in der Mitte entfernen.</li>
<li>Mit 300 ml kalt gepresstem Pflanzenöl in einen Topf geben.</li>
<li>Erhitzen und bevor das Öl zu kochen beginnt vom Herd nehmen.</li>
<li>Abgekühlt in ein Schraubglas füllen und dieses gut verschliessen.</li>
<li>Rund zwei Wochen an einem warmen Ort stehen lassen.</li>
<li>Durch ein feines Sieb in einen Topf giessen und nochmals erhitzen, Topf vom Herd nehmen, bevor das Öl kocht.</li>
<li>50 g Bienenwachs dazugeben und rühren, bis es sich vollständig aufgelöst hat.</li>
<li>Abkühlen lassen und bevor es fest wird einen Teelöffel Propolistinktur unterrühren.</li>
<li>Die Salbe in kleine Gläse oder Tiegel füllen.</li>
</ul>
<p>Holunderblütensalbe lindert den Juckreiz von Insektenstichem, beschleunigt die Heilung von kleinen Schürf- und Schnittwunden und hilft der Haut, sich von einem Sonnenbrand schneller zu erholen. Sie pflegt ausserdem rauhe Hände und Lippen.</p>
<p>Ich habe gelesen, dass Holunderblütensalbe auch eine gute Wahl bei Zerrungen und Muskelkater sein soll. Das habe ich noch nicht ausprobiert. Wer ein wirksames Naturheilmittel gegen Muskelkater sucht, der kann sich auch Löwenzahnblütenöl herstellen. <a href="http://www.wanderforum.ch/2017/03/10/loewenzahn/">Wie das geht, habe ich hier beschrieben.</a></p>
<p><strong>Möchtet ihr ein Feedback geben oder etwas ergänzen, benutzt bitte das Kommentarfeld unter diesem Beitrag!</strong><br />
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