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	<title>Alpen &#8211; Schweizer Wanderforum &#8211; seit 2004</title>
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	<title>Alpen &#8211; Schweizer Wanderforum &#8211; seit 2004</title>
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		<title>Interessantes über die liebenswert-frechen Bergdohlen</title>
		<link>https://www.wanderforum.ch/2023/02/03/bergdohlen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2023 09:07:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>
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					<description><![CDATA[Bergdohlen &#8211; Wissenswertes über den Rabenvogel der Alpen Bergdohlen sind in den Alpen verbreitet anzutreffen. 2012 sollen etwa zehn- bis zwanzigtausend Paare in der Schweiz gelebt haben. Wer in den höheren Regionen der Alpen wandert oder klettert, wird mit ziemlicher Sicherheit die Rabenvögel mit ihren beeindruckenden Flugkünsten beobachten können. Dort, wo regelmässig Menschen unterwegs sind, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Bergdohlen &#8211; Wissenswertes über den Rabenvogel der Alpen </strong></h2>
<p><strong>Bergdohlen sind in den Alpen verbreitet anzutreffen. 2012 sollen etwa zehn- bis zwanzigtausend Paare in der Schweiz gelebt haben. </strong></p>
<p>Wer in den höheren Regionen der Alpen wandert oder klettert, wird mit ziemlicher Sicherheit die Rabenvögel mit ihren beeindruckenden Flugkünsten beobachten können.<span id="more-2673"></span></p>
<p>Dort, wo regelmässig Menschen unterwegs sind, an typischen Picknickplätzen oder auf Terrassen von Bergrestaurants beispielsweise, verlieren Bergdohlen ihre Scheu. Gerne lassen sie sich auch mal neben dem Wanderer auf der Wiese nieder oder landen auf dem Tisch, um sich einen Leckerbissen zu betteln oder vom Teller zu stibitzen. In Regionen, in denen das ganze Jahr über Menschen anzutreffen sind, können sie auf einer Höhe von 3000 und mehr Metern überwintern.</p>
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<p>Zur eigentlichen Nahrung der Alpendohlen gehören kleine Säugetiere, Insekten, Früchte, Abfälle und sogar kleinere Vögel. Die Standvögel werden bist 39 cm lang und die grössten Exemplare können eine Flügelspannweite von bis zu 74 cm sowie ein Gewicht bis 270 g erreichen. Da ihr Lebensraum das Gebirge ist, bauen sie ihre Nester in Felsnischen.</p>
<figure id="attachment_2706" aria-describedby="caption-attachment-2706" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-2706" src="https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2018/09/Bergdohle.jpg" alt="Alpendohle, Bergdohle" width="640" height="360" srcset="https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2018/09/Bergdohle.jpg 640w, https://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2018/09/Bergdohle-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-2706" class="wp-caption-text">Foto: Pixabay.com</figcaption></figure>
<p>Dort legen sie vier bis fünf Eier, die nach ca. drei Wochen fertig gebrütet sind. Einen guten Monat nach dem Schlüpfen, wagen die Nestlinge ihre ersten Flugversuche. Kurze Zeit später schweben sie bereits über Berg und Tal.</p>
<p>Erfahrene Berggänger achten darauf, wenn sich die Bergdohlen in tiefere Hanglagen zurückziehen. Das kann ein zuverlässiger Hinweis darauf sein, dass schlechtes Wetter im Anzug ist. Kreisen sie über den Dörfern, heisst es, dass mit frühen Schneefällen zu rechnen ist.</p>
<p><strong>Übrigens bleiben die Alpendohlen nicht nur ihrer Heimat, sondern, wie die meisten Vertreter der Rabenvögel, auch ihrem Partner ein Leben lang treu. </strong></p>
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		<title>Fit fürs Wandern werden – aber wie?</title>
		<link>https://www.wanderforum.ch/2022/06/08/fit-fuers-wandern-werden-aber-wie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Itting]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jun 2022 13:31:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Trainieren]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>
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					<description><![CDATA[Gastbeitrag von Stefanie Ich gebe es zu, wandern war noch nie mein Ding. Wir leben in Deutschland in einer Region, die so flach ist, dass mir die Vorstellung, mich inmitten hoher Berge aufzuhalten, schon Beklemmung auslöst. Und dann kommt mein Freund auf die Idee, dass wir in diesem Jahr Wanderurlaub machen. Und zwar möchte er [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>Gastbeitrag von Stefanie</h6>
<p><strong>Ich gebe es zu, wandern war noch nie mein Ding. Wir leben in Deutschland in einer Region, die so flach ist, dass mir die Vorstellung, mich inmitten hoher Berge aufzuhalten, schon Beklemmung auslöst. Und dann kommt mein Freund auf die Idee, dass wir in diesem Jahr Wanderurlaub machen. Und zwar möchte er über die Alpen laufen. Mit mir! Anfangs haben wir uns beinahe deshalb gestritten, doch mit der Zeit gefiel mir die Idee ganz gut. Auf jeden Fall wäre es doch mal eine ganz neue Erfahrung und fliegen wollen wir beide in diesem Jahr auf keinen Fall. Also solle es die Schweiz sein.</strong><span id="more-5037"></span></p>
<p>In einer Facebookgruppe bin ich auf das Schweizer Wanderforum gestossen und las erstmals den Begriff <a href="https://www.wanderforum.ch/wanderfreunde/" target="_blank" rel="noopener">«Genusswandern»</a>. Ihr scheint eine sympathische Wandergruppe zu sein!! Aber Genuss hin oder her, ich käme niemals so einen Berg hoch. Oder doch? Nach ein paar PN (Privatnachrichten) auf Facebook mit Sabine, kam es, dass ich für euch einen Beitrag schreibe. Sozusagen, was in einem Wanderneuling vorgeht, der bald durch die Alpen stiefeln wird.</p>
<h2>Ich fange an fürs Wandern zu trainieren</h2>
<p>Im April hatte mein Partner diese Schnapsidee, durch die Alpen zu kraxeln, oder halt obendrüber. Danach soll es noch eine Woche an die Ostsee gehen, nicht zum Wandern, sondern zum Erholen von der Alpenwanderung. Na gut, ein vernünftiger Kompromiss und da kann ich nichts dagegen sagen. So unsportlich wie ich bin, kann ich aber nicht Ende Juni losmarschieren und wer weiß wie viele Höhenmeter täglich machen. Also heißt es, trainieren!</p>
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<p>Bisher bestand meine sportliche Aktivität aus spazieren gehen, die zwei Treppen zu unserer Wohnung hochsteigen und manchmal ein paar Bahnen schwimmen. Und plötzlich hat es mich gepackt. Praktisch über Nacht musste sich mein innerer Schweinehund geschlagen geben, ich hatte Lust, ein paar Kilo abzunehmen und zu trainieren! Um mich noch restlos zu motivieren, gab es nicht nur eine komplett neue Wanderausrüstung, sondern auch ein <a href="https://www.gorillasports.ch/de/c/fitnessgeraete/rudergeraete" target="_blank" rel="noopener">Rudergerät</a> für Zuhause (wo wir wohnen, ist weit und breit kein Fitnessstudio zu finden), Joggingschuhe und einen <a href="https://amzn.to/3NYD8xl" target="_blank" rel="noopener">Hula-Hoop-Reifen</a>. Meine Ernährung stellte ich auf Low Carb um. Klappte anfangs nicht so ganz, aber nachdem die ersten drei Kilo unten waren, lief es.</p>
<p>Aktueller Stand nach sechs Wochen Training und gesünderer Ernährung: Ich habe sechs Kilo abgenommen und möchte nur ein paar wenige, dann bin ich zufrieden. Zu Koordination, Ausdauer und Kraft soll das Rudergerät mir verhelfen. Am Anfang hielt ich keine zehn Minuten durch, jetzt bin ich bei einer halben Stunde, viermal in der Woche. Es macht immer mehr Spass. Der Hula-Hoop-Reifen steht einfach rum, mit dem will es einfach nicht klappen. Und was das Joggen betrifft – ich kam am Anfang einfach zu schnell außer Puste.</p>
<h2>Einfach wandern in den Alpen?</h2>
<p>Die Alpenüberquerung verschieben wir auf nächstes Jahr. Oder übernächstes, oder irgendwann. Wir haben uns entschieden, von einem festen Standort aus Tageswanderungen zu machen. Ist vernünftiger und stresst mich viel weniger. Wir schwanken zwischen Wandern in Graubünden und Berner Oberland Wanderungen. Ich werde das erste Mal in den Bergen sein, außer einem Urlaub als Kind mit den Eltern in Thüringen. Ich bin wirklich gespannt, ob mir das Wandern gefallen wird und ob ich genügend Kondition habe. Immerhin kann ich jetzt mindestens zwei Kilometer joggen ohne Pause und bekomme immer noch Luft dabei. Allerdings im Flachland.</p>
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<p>Vielleicht können wir ja, wenn wir <a href="https://hotelmagazin.ch/wie-gastfreundlich-sind-die-schweizer-wirklich/" target="_blank" rel="noopener">in der Schweiz Urlaub machen</a>, einmal mit euch wandern. Je nachdem, ob ihr gerade in dieser Zeit etwas unternehmt. Ich bin schon etwas stolz auf mich, dass ich von «Total faul» auf «Ziemlich sportlich» durchgestartet bin. Und deswegen plane ich einen Blog, auf dem ich berichten kann, wie es weitergeht. Man kann schon sagen, ich hab jetzt richtig ein neues Hobby. Damit meine ich aber nicht wandern, das weiß ich noch nicht, ob mir das passt. Aber Sport macht schon ein gutes Gefühl. Wenn ich den Blog verwirklicht habe, würde ich mich total darüber freuen, würdet ihr ihn hier verlinken.</p>
<p>Falls Ihr mir ein paar Empfehlungen geben möchtet, zum Beispiel, in welcher Region wir unseren ersten Bergeurlaub machen sollten und was wir in der Schweiz ansehen und machen sollen, dann könnte ihr ja mal einen Kommentar schreiben. Danke jedenfalls schon mal, dass ich einen Beitrag für das Wanderforum schreiben darf. Ich bin gespannt, ob er euch gefällt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;"><em>Stephanie Wiegand</em></p>
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		<title>Ein alter Brauch in den Alpen &#8211; der Bätruef</title>
		<link>https://www.wanderforum.ch/2018/10/01/ein-alter-brauch-in-den-alpen-der-baetruef/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Oct 2018 06:07:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Brauchtum]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Alpsegen – ein Schutzritual In den katholischen Schweizer Bergregionen ist er noch immer zu hören: Der Alpsegen, in der Innerschweiz als Betruf oder Bätruef bekannt. Allabendlich, wenn die Kühe im Stall und gemolken sind, wird der Alpsegen vom Älpler über die Weiden hinweg ins Tal gerufen. Ein Milchtrichter dient ihm dabei als Megaphon. Der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Der Alpsegen – ein Schutzritual</h2>
<p>In den katholischen Schweizer Bergregionen ist er noch immer zu hören: Der Alpsegen, in der Innerschweiz als Betruf oder Bätruef bekannt. Allabendlich, wenn die Kühe im Stall und gemolken sind, wird der Alpsegen vom Älpler über die Weiden hinweg ins Tal gerufen. Ein Milchtrichter dient ihm dabei als Megaphon. <span id="more-2711"></span>Der Text unterscheidet sich in den verschiedenen Regionen, die altertümliche Melodieführung ist aber überall die gleiche. Wer sie das erste Mal hört, wird vielleicht an die lateinischen Chorgebete erinnert. Damit der Sprechgesang weit in die Berge und ins Tal reicht, steht der Älpler dafür auf einer Anhöhe und lässt den Alpsegen möglichst laut in alle vier Himmelsrichtungen ertönen. Es heisst, dass der Schutzbann so weit reicht, wie sein Gesang gehört wird.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<h3>Die Geschichte des Bätruefs</h3>
<p>Der Sprechgesang des Älplers ertönt nicht etwa für die Touristen, sondern dient seit dem 16. Jahrhundert als Schutzritual. Der erste Bätruef war damals auf den Alpen an den Hängen des Pilatus zu hören und wurde „Ave Maria Rüeffen“ genannt. 1609 wurde er jedoch als heidnischer Viehsegen eine Zeitlang verboten. Die Rufform „Loba“ wurde als Anrufung der Kuh gedeutet. Das änderte sich, als Johann Baptist Diller (1668 – 1745) ein „Gott ze lobe“ daraus machte und dem ursprünglichen Viehsegen einen christlichen Text gab.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe title="Willy Tell - Bätruef (Alpsegen) Offizielles Video" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/hCRkK8EJ9M8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Älpler bittet mit seinem Gesang allabendlich, wenn die Sonne untergeht, Gott, Maria, Jesus und verschiedene Heilige darum, Mensch und Tier auf der Alp vor Unheil zu bewahren. Manche Betrufe nennen die einzelnen Gefahren: Unwetter, Räuber, Wölfe oder Geister. In den Bergen ist der Mensch den Naturgewalten ausgeliefert. Viele Sagen, welche die Älpler seit Jahrhunderten untereinander austauschen, handeln von Geistern und Unerklärlichem. Bevor der Älpler zu Bett geht, übergibt er den Schutz für sein Vieh und seine Alp höheren Mächten.</p>
<p><strong> </strong></p>
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		<title>Temporär- oder Festanstellung: In den Bergen gibt es immer Jobs</title>
		<link>https://www.wanderforum.ch/2018/03/02/stellensuche-bergjobs/</link>
					<comments>https://www.wanderforum.ch/2018/03/02/stellensuche-bergjobs/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Itting]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Mar 2018 14:51:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Berghilfe]]></category>
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					<description><![CDATA[Einen neuen Job zu suchen, ist nicht einfach. Aber auch nicht unmöglich, selbst dann nicht, wenn man schon älter ist. Du bist gerne in der Natur und den Bergen unterwegs und bist ein Bewegungsmensch? Und du weisst bestimmt, wie gut Bergluft tut, sonst wärst du ja nicht auf meiner Wanderwebseite gelandet. Ich habe hier einige [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Einen neuen Job zu suchen, ist nicht einfach. Aber auch nicht unmöglich, selbst dann nicht, wenn man schon älter ist. Du bist gerne in der Natur und den Bergen unterwegs und bist ein Bewegungsmensch? Und du weisst bestimmt, wie gut Bergluft tut, sonst wärst du ja nicht auf meiner Wanderwebseite gelandet. </strong></p>
<p><strong>Ich habe hier einige Tipps und Infos betreffend Jobsuche in den Bergen zusammengestellt. Im ersten Abschnitt geht es um ehrenamtliche Berghilfe, im zweiten Teil findet ihr eine Liste mit nützlichen Links unter denen viele freie Stellen  aufgeführt sind. Und Fakt ist: Für Bergjobs habt ihr wesentlich weniger Mitbewerber, als für eine neue Stelle im Büro, am Empfang oder im Verkauf! Und ausserdem gibts kein Mobbing, keine unzufriedenen Kunden und keinen Lärm um euch herum.</strong> <span id="more-2235"></span></p>
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<figure id="attachment_2236" aria-describedby="caption-attachment-2236" style="width: 678px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-mh-magazine-content wp-image-2236" src="http://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2018/03/P1170519-678x381.jpg" alt="Berghilfe, Jobssuche Schweiz" width="678" height="381" /><figcaption id="caption-attachment-2236" class="wp-caption-text">Foto. Sabine Itting</figcaption></figure>
<h3>Arbeiten in den Bergen, auch Arbeitskräfte aus dem Ausland willkommen</h3>
<p>Ganz gleich, ob du auf Stellensuche bist oder dir einfach mal eine Auszeit gönnen möchtest:  In den Bergen werden immer helfende Hände gesucht! Damit meine ich jetzt nicht die Caritas Berghilfe, sondern «richtige» Stellen. Sicher, nicht jeder ist für die schwere Arbeit, die Bergbauern und Älpler verrichten, geeignet. Neben körperlicher Fitness, braucht es viel Begeisterung für die Bergwelt, um freiwillig von morgens bis abends in der Natur zu schaffen. Aber, dass so eine Arbeit glücklicher macht, als 8 Stunden und mehr in einem Grossraumbüro oder an einer Kasse zu hocken, da sind wir uns wahrscheinlich einig? Jedenfalls gehe ich davon aus, dass die Leser meines Wandermagazins genauso naturverbunden und bergsüchtig sind, wie ich.</p>
<blockquote><p><strong>Manche Bergbauernfamilien suchen übrigens auch Hilfe im Haushalt und bei der Kinderbetreuung.</strong></p></blockquote>
<h3>Bergbauernhilfe &#8211; Bergeinsätze &#8211; Persönliche Erfahrungen</h3>
<p>Im vergangenen Sommer habe ich meine Ferien in einem Bündner Bergdorf verbracht, wo ich mich zum Bergheuen und für den Haushalt gemeldet hatte. Es wurden händeringend weitere Helfer zum Heuen gesucht, die – im Gegensatz zu den Caritas Bergeinsätzen – nicht mal das Ticket für Bus und Bahn hätten selber zahlen müssen und auch ganz bestimmt nicht mit leeren Händen nach Hause gefahren wären. Anstelle von Kolleginnen und Kollegen, die mit uns den Rechen schwingen und beim Bergheuen Sonne tanken wollten, meldeten sich aber vor allem Leute, die überhaupt nicht geeignet waren. Teilweise wussten die das selber, denn mit einer frisch operierten Schulter und einer Heuallergie, geht das nun mal nicht. Sie wollten aber trotzdem kommen, schliesslich stand da was von Kost und Logis …</p>
<blockquote><p><strong>Ein Arbeitseinsatz in den Bergen ist kein Urlaub auf dem Bauernhof!</strong></p></blockquote>
<p>Andere wollten ein Baby, Kleinkinder und Hunde mitbringen und teilten gleich mit, dass sie einen schattigen Platz für ihre Lieblinge brauchen. Schatten oberhalb der Baumgrenze an steilen Hängen, hmmmm. Aber der stundenlange Aufenthalt in der prallen Bergsonne wäre wohl nicht die einzige Gefahr, vor allem für die unbeaufsichtigten Kleinkinder, gewesen.</p>
<figure id="attachment_2239" aria-describedby="caption-attachment-2239" style="width: 678px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-mh-magazine-content wp-image-2239" src="http://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2018/03/P1170444-001-678x381.jpg" alt="" width="678" height="381" /><figcaption id="caption-attachment-2239" class="wp-caption-text">Foto: Sabine Itting</figcaption></figure>
<p>Einige wollten nicht Bergheuen, sondern Garten und Haushalt machen und konnten einfach nicht einsehen, dass bei dieser Familie dafür niemand gesucht wurde. Dafür war ja ich da 🙂 Jedenfalls stellte ich fest, dass überraschend viele komplett falsche Vorstellungen von der Arbeit der Menschen in den Bergen haben.</p>
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<p>Wir haben es auch ohne weitere Hilfe geschafft und dieser Sommer war für mich einer der schönsten überhaupt. Ich bin einfach ein paar Tage länger geblieben, bis der letzte Grashalm getrocknet im Stall versorgt war *lach*. Es muss definitiv nicht die Karibik sein, um sich so richtig zu erholen. Solche Aktivferien in den Schweizer Bergen sind perfekt für Körper, Geist und Seele.</p>
<h3>Jobs in den Alpen – Temporär und Festanstellungen</h3>
<p>Ich möchte keinesfalls die Vermittlung der Caritas Berghilfe schlechtmachen. Aber auch in der Schweiz gibt es viele Menschen, die gerne anpacken würden, aber Geld verdienen müssen. Menschen, die sich ein teures Zugticket nicht leisten können und vielleicht auch keine Bergschuhe etc. besitzen. Zudem vermittelt die Caritas die Bergeinsätze wochenweise. Ich zum Beispiel helfe gerne mal ein Wochenende einer Bergbauernfamilie, aber tageweise wird nicht vermittelt. Nicht jeder kann einfach mal eine Woche freinehmen. Inzwischen bin ich aber genug vernetzt, und weiss, wo meine Hilfe passt und auch tageweise willkommen ist.</p>
<p><strong>Wenn du also mit dem Gedanken spielst, eine Auszeit in den Bergen zu nehmen, ein paar Wochen in den Schweizer Alpen zu verbringen oder eine Festanstellung suchst, dann gibt es verschiedene Webseiten, wo du fündig wirst. Hier sind immer freie Stellen ausgeschrieben, vom Hüttenwart, über Helfer beim Bergheuen oder bei der Kinderbetreuung, hin zum Koch, zum Senn oder der Älplerin … stöbert einfach mal unter diesen Links:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.sentiero.ch/de11_personalpool-huette.htm#alpinebergrestaurantjobs" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jobs in Berggasthöfen oder Bergrestaurants</a></li>
<li>Möchtest du eine Saison oder mehr inmitten einer alpinen Landschaft verbringen? Dann findest du hier <a href="http://www.sentiero.ch/de11_personalpool-huette.htm#alpineberghuettenjobs" target="_blank" rel="noopener">Jobangebote in Berghütten.</a></li>
<li>Viele Jobs in den Bergen werden befristet für eine Saison vergeben, aber nicht alle. Auf <a href="http://www.zalp.ch" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zalp</a> findest du <a href="http://www.zalp.ch/index3.php?content=kleininserate" target="_blank" rel="noopener">Winterjobs</a> und unter dem Link <a href="http://www.zalp.ch/index3.php?content=kleininserate" target="_blank" rel="noopener">Bauernhofjobs </a>direkten Kontakt zu Bauernfamilien, die Hilfe im Haushalt oder auf dem Hof benötigen. Hier werden Stellen aus der gesamten Alpenregion, also nicht nur aus der Schweiz, ausgeschrieben. Vielleicht würdest du ja lieber in Tirol arbeiten oder bist auf Jobsuche in Bayern.</li>
<li>Dann habe ich noch diese Seite entdeckt, die ich bisher gar nicht kannte: <a href="http://www.schweizer-huetten.ch/jobs-huettenalltag/huettenjobs/" target="_blank" rel="noopener">Hüttenjobs für Anpacker.</a></li>
<li>Nicht nur in den Bergen werden Mitarbeiter auf Bauernhöfen gesucht. Auch auf <a href="http://www.alternativweb.ch/" target="_blank" rel="noopener">Alternativweb</a> können gratis Inserate aufgegeben werden. Vielleicht kannst du hier nützliche Kontakte knüpfen.</li>
</ul>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-mh-magazine-content wp-image-2242" src="http://www.wanderforum.ch/wp-content/uploads/2018/03/P1170401-001-678x381.jpg" alt="" width="678" height="381" /></p>
<p><strong>Kennst du weitere Seiten, die Arbeitskräfte für die Bergregion vermitteln, so lasse es mich doch bitte im Kommentarfeld wissen. Ich werde diese gerne noch verlinken!<br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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