Schmugglerdorf Gandria

Warum sich ein Ausflug in das kleine Dorf Gandria lohnt

Gandria, das kleine ehemalige Fischer- und Schmugglerdorf, ist der letzte Tessiner Ort vor der italienischen Grenze. Das idyllisch gelegene Dorf bezaubert seine Besucher mit südländischem Flair. Hier, unter der Tessiner Sonne, finden Palmen, Zypressen, Olivenbäumen und Oleander ideale Lebensbedingungen. Früher lebten die Menschen in Gandria in erster Linie von der Fischerei, aber nicht nur: Gandria war auch bei Schmugglern äusserst beliebt. Das Zollmuseum in Cantine di Gandria gibt spannende Einblicke in diese Zeit.




Gandria – Tessin wie aus dem Bilderbuch

Ein Ausflug nach Gandria ist immer ein Erlebnis. Die verwinkelten Treppenwege, die steil hinaufführen, erinnern an Ferien in südlichen Ländern. Vielleicht fühlst du dich hier auch in eine frühere Zeit zurückversetzt: Die ältesten der Häuser, welche mit schönen Stuckarbeiten und Fresken verziert sind, wurden bereits im 16. Jahrhundert erbaut. Lärm und Hektik von Städten wie Zürich, scheinen hier ganz weit weg zu sein. Die Kontraste in unserem kleinen Land sind wirklich einzigartig.

Das pittoreske Ortsbild wird hoffentlich noch lange erhalten bleiben. Denn tatsächlich bestanden schon Pläne für ein Immobilienprojekt, welches eines der malerischsten Tessiner Dörfer komplett verändert hätten – und das ganz sicher nicht zum Positiven. Glücklicherweise konnte eine Bürgerbewegung diese Bausünde verhindern. Das ehemalige Schmugglerdorf Gandria steht unter Heimatschutz.

Das Zollmuseum in Gandria

Das Museum ermöglicht spannende Einblicke in die Arbeit von Schweizer Zoll und Grenzschutz aus der Zeit von 1848 bis heute. Die Exponate unterscheiden sich doch sehr von denen, die man allgemein in Museen zu sehen bekommt: Hier dreht sich alles um Warenschmuggel, Wirtschaftskriminalität, Drogen und Migration. Der Besucher erfährt auch Interessantes über Artenschutz sowie den Schutz von Kulturgütern.

Das in der Mitte des letzten Jahrhunderts eröffnete Museum hat zudem eine einzigartige Lage: umrahmt von vielen Kastanienbäumen, am südlichen Ufer des Luganersees. Zu erreichen ist das Zollmuseum in Gandria mit dem Boot.

Gandria – weitere Infos und Links

Unter diesem Link gibt es weitere Informationen über das Zollmuseum in Gandria, inkl. Öffnungszeiten und Kontaktdaten.

Wenn du mehr über die Geschichte von Candria erfahren möchtest, folge bitte diesem Link. Beim Lesen über die Geschichte des Dorfes und beim Ansehen der Fotos, bekommst du vielleicht Lust, Gandria unbedingt bald selbst besuchen? Dann schliess dich gerne unserer Gruppe an:

Ich habe geplant, in diesem Jahr einen Ausflug nach Gandria für eine Wandergruppe zu organisieren. Das Datum steht noch nicht fest. Schaue also bald wieder auf der Webseite vom Schweizer Wanderforum vorbei und/oder trage dich für den Newsletter, zuunterst auf dieser Seite, ein!

Wenn du schon in Gandria gewesen bist und Tipps und Anregungen für uns hast, freuen wir uns über deinen Kommentar!

Wanderbuchtipp – Tessin
Zwischen Gotthard und Luganer See

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